Editorial Kunst in Quarantäne

Liebe Leserin, lieber Leser,

eben halte ich unsere druckfrische April-Ausgabe in den Händen. Wir haben sie im Februar produziert, ganz normal in unseren Redaktionsräumen, Tür an Tür mit den Kolleginnen und Kollegen, mit der herrlichen Sicht über die Elbe, dem neugierigen Ausblick auf den Kunstfrühling mit Art Cologne, Berliner Gallery Weekend und mit hunderten Ausstellungen in den Museen weltweit. Jetzt ist es mitten in der Woche, mitten am Tag – und ich bin zuhause. Meine Kolleginnen und Kollegen treffe ich per Skype, die Museen sind geschlossen, Art Cologne und Gallery Weekend sind in den Herbst verschoben. Wie Sie sicher auch muss ich mich manchmal kneifen ...

Kunst in Quarantäne

Tim Sommer, Chefredakteur

Ja, unser aktuelles Heft bezieht sich fast von vorn bis hinten auf Ausstellungen, die nun nicht stattfinden oder verschoben sind. Entsprechend skeptisch habe ich geprüft, ob es völlig aus der Zeit gefallen ist, dieses Produkt aus heilen Vorquarantäne-Tagen. Ich kann ihnen versichern: Sie werden es trotzdem mit Gewinn genießen! Denn es war schon immer die große Stärke unseres Magazins, die Kunst zu den Leserinnen und Lesern nach Hause zu transportieren, mit fantastischen Bildern und klugen, verständlichen Texten.

Haben Sie Lust, die Kunstreise als Gedankenflug auf dem Sofa auszuprobieren? In diesen apokalyptischen Corona-Zeiten gibt es das aktuelle ART-Heft versandkostenfrei hier im Shop zu bestellen. ART digital für iPad, iPhone und Android und alle anderen digitalen Magazine unseres Verlags Gruner+Jahr gibt es bis zum 30. April hier sogar völlig umsonst!
 
Bleiben Sie gesund und optimistisch!
Ganz herzlich, Ihr Tim Sommer

chefredaktion@art-magazin.de