Off-Spaces: Konsortium - Düsseldorf

Off-Spaces: Konsortium

In der Serie "Off-Spaces" präsentiert art alternative Kunstorte. Diesmal: Konsortium in Düsseldorf, deren Antworten der ausgestellten Kunst sehr ähnlich sind: minimalistisch
Trainingslager der Subkultur:Off-Spaces: Konsortium, Düsseldorf

Blaue Lichtspiele im Konsortium: Ausstellungsansicht von John Adair "Firmament", Mai 2010

Welche war Ihre bestbesuchte Ausstellung? Und warum?

"Secondary Structure" mit 7000 Besucher im Kunst im Tunnel (KIT) in Düsseldorf. KIT war von September bis Dezember unser Ausstellungsraum.

Und der größte Misserfolg?

Die Trennung von einem Kollegen.

Welche Ausstellung würden Sie gerne einmal realisieren, wenn Geld keine Rolle spielte?

"The Return of the Real" im Museum Quadrat in Bottrop.

Ihre Philosophie beziehungsweise Ihr Konzept in einem Satz?

Studiere das Alte, aber erschaffe das Neue!

Was ist Ihre Motivation, einen solchen Off-Space zu betreiben?

Verzweiflung, Begeisterung und Größenwahn.

Nach welchen Kriterien wählen Sie die Künstler aus?

Bewunderung und künstlerischer Haltung.

Bitte eine abenteuerliche oder skurrile Anekdote aus Ihrem Off-Space:

"Der Purismus fürchtet das Bizarre und Originelle."

Wo und wann hört die Freiheit alternativer Kunstorte auf?

In der Kunst gibt es keine Freiheit.

Wenn Sie kein Off-Space wären, was für ein Raum wären Sie dann?

Eine einsame Insel.

Was wäre Ihr größter Wunsch für die Zukunft?

Dass Gerechtigkeit herrscht.


Die Fragen beantworteten Lars Breuer, Sebastian Freytag und Guido Münch.


Fakten, Fakten, Fakten:

Gründungsjahr: 2004

Leitung: Lars Breuer, Sebastian Freytag, Guido Münch

Wie viele Helfer/Mitarbeiter: 0

Unbezahlter Arbeitsaufwand pro Woche: 0

Ausstellungsfläche: 50 Quadratmeter

Altersdurchschnitt der Besucher: 27,5 Jahre

Jahresbudget: 0,- EUR