Wieviel Kunst passt in einen Kiosk? Der Kiosk am Reileck öffnete im März 2010 unter dem Namen "hr.fleischer" als Kunstraum sein Versorgungsfenster

Ein Kiosk zum Ausmalen: hr.fleischer wird immer wieder Tatort von Malerei-Aktionen. Einmal hingen Buntstifte vor den Fenstern des Kiosks, sodass Passanten ihn 24 Stunden am Tag ausmalen konnten

"Laufende Geschäfte" heißt der preisgekrönte Animationsfilm von Falk Schuster, der in den letzten 12 Monaten auf großer Festivaltour rund um den Globus (China, Iran, Island, Spanien, Russland, Griechenland ...) war. Im Februar 2011 waren erstmals die Orginalschauplätze und Protagonisten des Films sowie Teile des Making Ofs im Kiosk live zu sehen

Foto des Ausstellungsprojekts "Kunstinbetrieb", hr.fleischer 2010

Das Bild zeigt die Ruhe vor dem Sturm: Bei der Vernissage "Liebe, Sex & Zweifel" (2010) war der Name Programm. Das ein oder andere Bild des Abends musste später zensiert werden

Jahrmarktstimmung: Vernissage von "Liebe, Sex & Zweifel"

Die kalten Tage im Kiosk überstand die hr.fleischer-Crew 2010 mit einer Unmenge an Weihnachtskeksen

Wohin mit sich und seinen Fragen und Zweifeln? hr.fleischer hat sich zu einem Treffpunkt für erbauliche Gespräche entwickelt: Erfahrungsaustausch, Aufbauarbeit und Motivation, Orientierungshilfe und Schlafplatzvermittlung, Seelentrösten und Nervenstärken mit Kaffee, Schokolade, Philosophie und Lebenszielspinnerei stehen an der Tagesordnung

2010 fand zum dritten Mal das Ausstellungsprojekt "Kunstinbetrieb" statt und führte die hr.fleischer-Mitglieder in ein Wohnzimmer mitten in Glaucha. Beide Orte dienten als Projektionsflächen für eine Video-Live-Schaltung. Durch diese "Konferenz" wurde eine Verbindung zwischen den beiden Stadtteilen hergestellt und obendrein vermittelt: "Wir sind es wert, gesehen zu werden!"

Wurstausstellung "Alles hat ein Ende, nur die Wurst hat zwei" (2010): hr.fleischer hat Würstchen zum Umhängen, Anstecken, Angucken und Baumelnlassen ausgestellt – ganz ohne Fettflecken

Kurz nach der Eröffnung im März 2010 lud hr.fleischer zu Brot und Salz auf gute Nachbarschaft ein. Der Kiosk stellte nicht nur sich, sondern auch seine Lieblingsbrote vor

Die Fotocollage vereint den Weimarer und den Hallenser Kunstkiosk anlässlich des Vortrages von Felix Ruffert "Wie viel MoMa passt in einen Kiosk?" am 10. Mai 2010

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