Christie's und Sotheby's - Auktionsrekorde

Rekordpreise für Kunst aus Deutschland

Christie's und Sotheby's versteigerten Werke der klassischen Moderne zu sensationellen Preisen

Die Klassische Moderne aus Deutschland hatte bei den jüngsten Auktionen von Christie’s und Sotheby’s Hochkonjunktur. So wurde das Ölgemälde "Stillleben mit Äpfelschale und japanischem Fächer" (geschätzt auf 600 000 bis 900 000 Pfund (rund 803 000 bis 1,2 Millionen Euro) bei Sotheby's in London für rund 1,4 Millionen Pfund (1,8 Millionen Euro) versteigert. Das aus einer deutschen Privatsammlung stammende Gemälde wurde von einem Tabakwarengroßhändler aus Mönchengladbach ersteigert. Das Bild, das sich seit 2007 im Kunstmuseum Bonn als Leihgabe befindet, kann also in Deutschland bleiben. Der Kunstmäzen hatte 2007 bereits Emil Noldes Porträt "Nadja" in einem spektakulären Bietgefecht erworben.

Sotheby’s erreichte bei der Auktion impressionistischer und moderner Kunst das höchste Resultat, das jemals bei einer Versteigerung in Europa erzielt wurde – insgesamt 116,7 Millionen Pfund (156,2 Millionen Euro). Den sensationellen Preis von 12,3 Millionen Pfund (rund 16 Millionen Euro) erzielte dabei das Bild "Weidende Pferde III" von Franz Marc.

Bei Christie’s in London gab Weltrekordpreise für Gemälde von Karl Schmidt-Rottluff, Gabriele Münter und den Niederländer Kees van Dongen: Schmidt-Rottluffs "Akt im Freien (Drei badende Frauen)", 1913) erzielte 3 044 500 Pfund (4 033 963 Euro), Gabiele Münters Gemälde "Gelbes Haus mit Apfelbaum (recto), Landschaft (verso)" ging für 535 700 Pfund (709 903 Euro) weg, Max Ernst "Conversation du feu" (1937) wurde bei 1 196 500 Pfund (1 585 363 Euro) zugeschlagen. Ein Werk von Kees van Dongen brachte einen Rekordpreis für eine Arbeit des Expressionisten: 5 620 500 Pfund (7 447 162 Euro).

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