Der Köln-Planer 2014

Die Highlights von Köln

Die rheinische Kunst- und Kulturstadt Köln bleibt auf Erfolgskurs: Galerien, Kunsträume und Museen locken während der Art Cologne mit besonderen Programmen und Events. art hat die wichtigsten Ausstellungen für Sie zusammengestellt.

Museen und Kunsträume

Cyrill Lachauer

In seinen Filmen, Fotos und Objekten setzt sich Lachauer (*1979) mit der Frage auseinander, was passiert, wenn Gegenstände und Zeichen aus ihrem ursprünglichen Kontext entfernt und verändert werden.

Artothek – Raum für junge Kunst, Am Hof 50, vom 13. März bis 26. April, Di–Fr 13–19, Sa 13–16

Emil Orlik - Zwischen Japan und Amerika:

Als einer der ersten Wiener Secessionisten besuchte der Grafiker und Maler (1870–1932) Japan, den großen Sehnsuchtsort der europäischen Moderne. Rund 140 Zeichnungen und Druckgrafiken geben einen facettenreichen Eindruck seiner Reisen.

Käthe-Kollwitz-Museum, Neumarkt 18–24 / Kreissparkasse Köln, vom 31. Januar bis 27. April, Di–Fr 10–18, Sa, So 11–18

Nathalie Djurberg & Hans Berg:

Trickfilme und Skulpturen der schwedischen Biennale-Preisträgerin Djurberg (*1978), unterlegt von der elektronischen Musik des Komponisten Berg (*1978), der die Ausstellung mit einer Performance eröffnet.

Kölnischer Kunstverein, Hahnenstraße 6, vom 9. April bis 1. Juni, Di-So 11-18

Zeigen verhüllen verbergen – Schrein:

In der aktuellen Jahresausstellung des deutschen Museums des Jahres 2013 geht es um die Ästhetik des Unsichtbaren. Der Bogen spannt sich dabei vom sakralen Kirchenschrein über Schreibmaschinen bis zu den abstrakten Bildern von Max Cole.

Kolumba – Kunstmuseum des Erzbistums, Kolumbastraße 4, vom 15. September 2013 bis 25. August, Mi-Mo 12-17

A Party for Will! Eine Reise in das Shakespeare-Universum:

Eine Ausstellung über die Spuren, die das Nachleben des Dichters in Comic, Malerei, Bühne, Film und Literatur hinterlassen hat. Die Hauptattraktion ist die erste Folio-Ausgabe der gesammelten Werke Shakespeares von 1623.

MAKK – Museum für Angewandte Kunst, An der Rechtschule, vom 15. März bis 15. Juni, Di-So 11-17

Rolf Sachs - "typisch deutsch?":

Mit viel Humor und penibler Liebe zum Detail führt der Designer (*1955) die beliebtesten Klischees über das Deutsche vor.

MAKK – Museum für Angewandte Kunst, An der Rechtschule, vom 13. Januar bis 21. April

Oscar Tuazon:

Das große Treppenhaus des Museums Ludwig gilt als kuratorische No-go-Area und wird jetzt fünf Monate durch den US-Künstler (*1975) bespielt. Tuazon verteilt Versatzstücke eines Privathauses über zwei Etagen und schafft so eine Mischung aus privatem und öffentlichem Raum.

Museum Ludwig, Heinrich-Böll-Platz, vom 15. Februar bis 13. Juli, Di-So 10-18

Pierre Huyghe:

Mit über 50 Arbeiten und Projekten bietet die Ausstellung einen umfassenden Blick auf das Werk des documenta-Stars (*1962). Außer dem Hund mit rosa Pfote reisen auch Ameisen und Spinnen sowie eine Eiskunstläuferin nach Köln.

Museum Ludwig, Heinrich-Böll-Platz, vom 11. April bis 13. Juli

Wolfgang-Hahn-Preis 2014 - Kerry James Marshall:

Der US-Künstler (*1955) ironisiert die Klischees in der Darstellung von Afroamerikanern, ihrer Geschichte und ihrer Lebenswelten.

Preisverleihung am 12. April um 19 Uhr im Museum Ludwig

August Sander – Meisterwerke und Entdeckungen:

Die weltweit größte Sammlung der Arbeiten des Fotografen August Sander (1876–1964) befindet sich in Köln. Aus ihren 5500 Originalabzügen und rund 11 000 Originalnegativen speist sich diese Ausstellung berühmter und unbekannter Motive.

Die Photografische Sammlung / SK Stiftung Kultur, Im Mediapark 7, vom 21. März bis 3. August, Do-Di 14-19

KölnSkulptur #7:

Die siebte Freiluftpräsentation im erweiterten Skulpturenpark zeigt unter anderem Werke von Tamara Grcic, Susan Hiller, Alicja Kwade und Tatiana Trouvé.

Skulpturenpark, Riehler Straße (Nähe Zoobrücke), von Mai 2013 bis Mai 2015, Mo-So 10.30-19

Unitasking (Tentatively):

Geht die Zeit des Multitasking zu Ende? Eine Gruppenausstellung mit Werken unter anderen von Thomas Teurlai, Pauline Toyer, Ana Vaz und Veronica Wüst.

Temporary Gallery – Zentrum für zeitgenössische Kunst, Mauritiuswall 35, vom 8. März bis 11. Mai, Do+Fr 14-18, Sa+So 13-17

Made in Oceania. Tapa – Kunst und Lebenswelten:

Ein einzigartiger, aus Baumrinde hergestellter Stoff prägt den Alltag und die Kunst in der Region Ozeanien. Zahlreiche Leihgaben sind zum ersten Mal in Europa zu sehen.

Rautenstrauch-Joest-Museum – Kulturen der Welt, Cäcilienstraße 29-33, vom 12. Oktober 2013 bis 27. April, Di-So 10-18, Do 10-20

Schätze aus der Jesuiten-Sammlung I. Die Zeichnungen des Giulio Cesare Bedeschini:

Ein früher Meister des Cut-&-Paste-Verfahrens war der italienische Maler Giulio Cesare Bedeschini (um 1583–1625), der seine Zeichnungen korrigierte, indem er Teile davon ausschnitt und neu aufklebte oder alte Kompositionen mit neuen Entwürfen überklebte. Erste Einzelschau mit seinen Zeichnungen.

Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud, Obenmarspforten, 14. Februar bis 4. Mai, Di-So 10-18, Do 10-21

Liebermanns Rasenbleiche. Die verschwundene Wäscherin:

Nach der ersten Ausstellung seines Gemäldes "Die Rasenbleiche", beschloss Max Liebermann (1847–1935) die Komposition zu ändern und eine abgebildete Wäscherin zu übermalen. Mit Hilfe einer Vorstudie und jeweils einer Röntgen- und Infrarotaufnahme des Gemäldes wird der ursprüngliche Zustand des Gemäldes rekonstruiert.

Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud, Obenmarspforten, vom 7. März bis 15. Juni 2014

Galerien

Zahlreiche Kölner Galerien laden am 11. April ab 18 Uhr zur gemeinsamen Eröffnung ein.

Samuel Salcedo + Moisés Yagües:

Skulpturen von Salcedo (*1975) und grafische Werke von Yagües (*1972).

100 Kubik - Raum für spanische Kunst, Mohrenstraße 21, vom 21. März bis 17. Mai, Mohrenstraße 21, Di-Fr 12-18, Sa 12-16

Rolf Sachs - Camera in Motion:

Ein Jahr lang hat der Schweizer Künstler und Designer (*1955) mit der Kamera aus dem fahrenden Zug heraus Impressionen der verschiedenen Tages- und Jahreszeiten eingefangen.

Gabrielle Ammann Gallery, Teutoburger Straße 27, vom 9. April bis 26. Juni, Mo-Fr 11-18

Manuela Tirler + Igor Oleinikov:

Skulpturen von Tirler (*1977), figurative Malerei von Oleinikov (*1968).

Art Galerie 7, St.-Apern-Straße 7, vom 11. April bis 17. Mai, Di-Fr 12-19, Sa 12-17

Markus Fräger + Anne Genger:

Neue Arbeiten des figurativen Kölner Malers (*1959), dazu Gemälde und Papiercollagen der Hamburger Künstlerin (*1978).

Galerie Biesenbach, St.-Apern-Straße 44-46, vom 12. April bis 17. Mai, Di-Fr 12-19, Sa 12-18

Pierre Soulages:

Arbeiten auf Papier und aus dem grafischen Werk des französischen modernen Klassikers (*1919).

Galerie Boisserée, Drususgasse 7-11, vom 21. Februar bis 26. April, Di-Fr 10-18, Sa 11-15

Lutz Bacher:

Die unter falschem Namen arbeitende kalifornische Künstlerin zeigt unter anderem eine neue Installation.

Galerie Buchholz, Neven-DuMont-Straße 17 / Elisenstraße 4-6, vom 4. April bis 31. Mai, Di-Fr 11-18, Sa 11-16

Wade Guyton:

Neue Arbeiten des US-Konzept-Künstlers (*1972), der mit seinen Druckerbildern auch schon im Kölner Museum Ludwig gastierte.

Galerie Gisela Capitain, St.-Apern-Straße 26, vom 11. April bis 31. Mai, Di-Fr 10-18, Sa 11-18

Max Frintrop:

Der Düsseldorfer Maler (*1982) und Albert-Oehlen-Schüler beschießen die Leinwand buchstäblich mit Farbe.

Chaplini, Bismarckstraße 60, vom 11. April bis 10. Mai, Mi-Fr 13-18, Sa 12-16

Shila Khatami:

Mit Klebe- und Kreppband, Isolierschaum, Gummibändern und Aluminiumplatten lotet die deutsche Künstlerin (*1976) die Möglichkeiten der Malerei aus.

Clages, Brüsseler Straße 5, vom 5. April bis 17. Mai, Di-Fr 13-18, Sa 13-17

Ignacio Uriarte - Writing Drawings:

Hintergründiger Minimalismus, für den der ehemalige Büroangestellte (*1972) seine früheren Werkzeuge und Methoden nutzt.

Figge von Rosen Galerie, Aachener Straße 65, vom 11. April bis Ende Mai, Di-Fr 11-18, Sa 12-17

Katarina Lönnby:

Die schwedische Künstlerin (*1967) schöpft für ihre Gemälde und Zeichnungen aus der nordischen Sagenwelt.

Galerie Julia Garnatz, Schaafenstraße 10, vom 23. März bis 10. Mai, Mi-Fr 14-18, Sa 12-16

Claire Morgan - The Slow Fire:

Mit organischen Materialien wie Pflanzensamen, Schmetterlingen oder Fruchtfliegen inszeniert die irische Künstlerin (*1980) die Vergänglichkeit des Lebens und der Kunst.

Galerie Karsten Greve, Drususgasse 1-5, vom 4. April bis 31. Mai, Di-Fr 10-18.30, Sa 10-18

Gábor Ösz - Das Fenster/The Window:

Der ungarische Künstler (*1962) rekonstruiert filmisch den Blick, den Adolf Hitler aus seinem Panoramafenster auf dem Berghof hatte. Seine Arbeiten beziehen sich auf das Verhältnis zwischen architektonischem Raum, Wahrnehmung und Zeit.

Van der Grinten Galerie, St.-Apern-Straße 17-21, vom 11. April bis Mitte Juni, Di-Fr 11-18, Sa 11-16

Stephan Jung:

Gemälde von Stephan Jung (*1964), angesiedelt zwischen klassischer Abstraktion und digitaler Computerkunst.

Galerie Hammelehle und Ahrens, An der Schanz 1a, vom 9. April bis 23. Mai, Di-Sa 11-18

Sherrie Levine - Salubra:

Serielle einfarbige Gemälde auf Mahagonitafeln, mit der die US-Konzeptkünstlerin (*1947) die Farbklaviaturen Le Corbusiers fortschreibt.

Jablonka Galerie, Lindenstraße 19, vom 17. Januar bis 27. April, Di-Fr 10-13, 14-18

Andreas Slominski - XYT:

Raumfüllende Installation des deutschen Malers und Objektkünstlers (*1959).

Jablonka Galerie/Böhm Chapel, Hans-Böckler-Straße 170, Hürth-Kalscheuren, vom 8. Dezember 2013 bis 17. April, Sa+So 11-14

Umberto Ciceri - Fights:

Linsenrasterbilder und Mischtechniken des auf Wahrnehmungsprozesse spezialisierten Italieners (*1961).

Martina Kaiser – Cologne Contemporary Art, Bismarckstraße 50 / Hofgebäude, vom 11. April bis 22. Mai, Mi-Fr 12-19, Sa 10-16

Jürgen Partenheimer - Litotes:

Papierarbeiten des Münchner Malers (*1947) aus den Jahren 1987 bis 2012.

Galerie Werner Klein, Volksgartenstraße 10, vom 15. März bis 13. April, Mi-Fr 10-12, 14-18, Sa 11-15

Klasse Ikemura:

Werke von Berliner Meisterschülern der japanischen Künstlerin Leiko Ikemura (*1951) – ausgewählt von ihr selbst.

Krupic Kersting Galerie – KUK, An der Schanz 1a, vom 11. April bis 24. Mai, Do-Fr 12-18, Sa 12-16

Imi Knoebel:

Bekannt wurde der deutsche Maler und Bildhauer (*1940) in den siebziger Jahren mit puristischen Linienbildern. Seither widmet sich der Minimal-Art-Künstler mit den geometrischen Farbflächen seiner Boden- und Wandobjekte den Grundfragen der Malerei.

Galerie Christian Lethert, Antwerpener Straße 4, vom 5. April bis 7. Juni 2014, Di-Fr 14-18, Sa 11-16

Max Diehl - Transit I:

Gemälde, auf denen der deutsche Maler (*1971) Fiktionen und Erinnerungen ineinanderfließen lässt.

Lehr Zeitgenössische Kunst, Antwerpener Straße 55, 8. März bis 12. April, Di-Fr 10-12.30, 14-17, Sa 12-15

Boaz Kaizman + Joost Krijnen:

Kaizman aus Tel Aviv (*1962) visualisiert Sprache, der Niederländer Krijnen (*1983) skizziert skurrile Momente auf Papier.

Mirko Mayer Galerie / m-projects, Erftstraße 29, 4. April bis 7. Juni, Di-Fr 12-18, Sa 12-16

Keren Cytter + Unfinished Season:

Neue Arbeiten der israelischen Videokünstlerin, Theaterautorin und Literatin (*1977). Parallel dazu eine Gruppenausstellung mit Julia Haller, Aaron Garber-Maikovska, James Krone, Hans-Jörg Mayer, Stefan Müller, Amanda Ross-Ho und Henning Strassburger.

Galerie Nagel Draxler, An der Schanz 1a, vom 9. April bis 3. Mai, Mo-Fr 11-18

Heike Schwegmann:

Die deutsche Malerin (*1972) arbeitet mit Acryl auf Baumwollgewebe und mit Tusche auf Papier.

Galerie Pamme-Vogelsang, Hahnenstraße 33, vom 21. März bis 3. Mai, Di-Fr 12-18, Sa 11-15

Bengü Karaduman:

Neue Rauminstallationen, Videos, Zeichnungen und Skulpturen der deutsch-türkischen Künstlerin.

Priska Pasquer, Albertusstraße 9-11, vom 15. März bis 7. Juni, Di-Fr 11-18, Sa 11-16

Stephan Melzl:

Der Schweizer Maler (*1959) hat eine Vorliebe für Skurriles und spielt in seinen narrativen Traumwelten mit Doppelungen.

Thomas Rehbein Galerie, Aachener Straße 5, vom 11. April bis 17. Mai, Di-Fr 11-13, 1-18, Sa 11-16

Type 42 (Anonymous):

Der letzte Teil der Ausstellungstrilogie artist unknown mit Arbeiten von Künstlern, über die wenig oder gar nichts bekannt ist, zeigt Polaroids aus einem kürzlich entdeckten Archiv. Es gibt keine Künstlervita, und der Betrachter wird unmittelbar mit dem Werk konfrontiert.

Galerie Susanne Zander, Antpwerpener Straße 1, vom 11. April bis 5. Juni, Di-Fr 12-18, Sa 11-16

John McLaughlin + Tod Papageorge - Studio 54:

Frühe Gemälde des Vertreters der Hard-Edge-Malerei McLaughlin (1898–1976). Der US-Fotograf Papageorge (*1940) zeigt 70 Aufnahmen aus dem New Yorker Nachtklub.

Galerie Thomas Zander, Schönhauser Straße 8, 25. Januar bis 12. April, Di-Fr 11-18, Sa 12-18