PaceWildenstein - Peking

Showroom in einer Munitionsfabrik

Ab dem Sommer dieses Jahres stehen der New Yorker Galerie Pace Wildenstein in Peking über 2000 Quadratmeter zur Verfügung.
Der Osten lockt:Galerie PaceWildenstein eröffnet Dependance in Peking

Innenansicht der Munitionsfabrik in Peking, in der ab August die New Yorker Galerie Pace Wildenstein residieren wird

Es war nur noch eine Frage der Zeit, wann die erste Galerie aus der westlichen Kunstmetropole New York in die östliche Megacity Peking expandieren würde – die Galerie PaceWildenstein hat jetzt den Anfang gemacht. Im Sommer wird die Galerie "Pace Beijing" in einer über 2000 Quadratmeter Ausstellungsfläche umfassenden Dependance in einer ehemaligen Munitionsfabrik aus dem Jahr 1960 eröffnet. Die Umbauten des Gebäudes hat der Architekt Richard Gluckman übernommen

Der Raum liegt im Herzen der Stadt im so genannten "798 District", wo sich bereits eine Kunstszene mit Galerien und Künstlerateliers etabliert hat. Dies meldet die "New York Times" in ihrer Onlineausgabe. Peking sei eine Drehscheibe für den ganzen asiatischen Raum, erklärte Arne Glimcher, der Pace Wildenstein 1960 gegründet hatte. "Ausstellungen in Peking verkaufen sich auch in anderen Teilen Asiens."

Am 8. August wird die Galerie mit der Ausstellung "Encounters" (Begegnungen) mit östlicher und westlicher Porträtmalerei eröffnet. Es werden Arbeiten unter anderem von Chuck Close, Alex Katz, Lucas Samaras und Tim Eitel zu sehen sein sowie von Zhang Huan und Zhang Xiogang. Pace Beijing wird vier bis sechs Ausstellungen jährlich präsentieren mit Schwerpunkt auf zeitgenössischer chinesischer Malerei. Dazu sollen auch Fotografie und Druckgrafik kommen.

Petra Bosetti

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