Kunstmessen Frankfurt und Köln - Aus und auf dem Prüfstand

Das Aus für die Fine-Art-Fair

Kunstmessen Frankfurt und Köln:Das Aus für Fine-Art-Fair und Art Cologne Palma

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"Es ist nicht möglich, die Frankfurter Kunstmesse "Fine Art Fair" auf einem gleich hohem Niveau zu machen", sagte der Messesprecher Markus Quint der "Frankfurter Rundschau" und bestätigte damit das Ende der erst vor zwei Jahren neu konzipierten Messe. Gegen die scharfe Konkurrenzsituation und das "Überangebot von Kunstmessen" komme selbst eine hervorragende Medienresonanz nicht mehr an, meint Quint. Es bleibt also unklar, ob es in Zukunft in Frankfurt überhaupt noch eine Kunstmesse geben wird.

Auch in Köln ist Endzeitstimmung angesagt: Nachdem der Art-Cologne-Direktor Gerard Goodrow auf Druck von Galeristen nun sein Amt verlässt, steht auch die "Art Cologne Palma de Mallorca" auf der Kippe. Differenzen mit der Branche, der Absprung internationaler Aussteller und abnehmende Besucherzahlen sind Grund für den einvernehmlichen Weggang Goodrows. Die Kölner Kunstmesse hatte 2007 nur 60 000 Besucher, 10 000 Besucher weniger als im Jahr zuvor. Ein neues Motto soll deshalb her: Statt Quantität Qualität. Die Ausstellerzahl soll von 180 auf 150 reduziert werden. Zur Kunstmesse nach Palma kamen gerade einmal 8500 Besucher, so dass die Schwestermesse nun auf dem Prüfstand steht. Dabei fand sie im Herbst letzten Jahres zum ersten Mal statt.