Gerhard Richter - Auktionsrekord

Zwei Liebespaare brachten Millionen

Londoner Auktion endete mit Weltrekordpreisen für Richter, Francis Bacon und Lucio Fontana

Nicht nur deutsche Expressionisten sorgen im internationalen Auktionsgeschäft für Furore – auch deutsche Gegenwartskunst ist für einen Rekord gut. Und den stellte Christie’s gestern Abend in London auf: Das Gemälde "Zwei Liebespaare" von Gerhard Richter erzielte mit 7 300 500 Pfund (9 768 069 Euro) den höchsten Preis, der jemals für ein Werk des deutschen Malers gezahlt wurde. Käufer war ein amerikanischer Privatsammler.

Bei Francis Bacons "Triptychon 1974–77" schnellte der Verkaufspreis auf satte 26 340 500 Pfund (35 243 589 Euro) hoch, die ein Anonymus zu zahlen bereit war. Das Triptychon ist damit das bislang teuerste Nachkriegskunstwerk. Weitere Auktionshighlights, die den Gesamterlös der Vesteigerung "Nachkriegs- und Gegenwartskunst" auf 72 930 500 Pfund (97 581 009 Euro) trieben: "Concetto Spaziale" von Lucio Fontana (6 740 500 Pfund/9 018 789 Euro, ein Weltrekord auch für Fontana), "Palm Springs" von Jean-Michel Basquiat (6 516 500 Pfund/8 719 077 Euro) und "Ohne Titel (Rom)" von Cy Twombly (3 940 500 Pfund/5 272 389 Euro). Petra Bosetti

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