Dayanita Sing ist die weibliche Eminenz der Fotografie in Neu-Delhi. Bekannt wurde sie mit ihrer Serie "Myself Mona Ahmed", in der sie den Eunuchen Mona Ahmed in seiner Außenseiterolle des in Indien kultisch verehrten dritten geschlechts porträtierte. Hier steht sie in ihrem Studio in Neu-Delhi.

Der französisch-stämmige Filmemacher Romuald Karmakar wurde 1965 in Wiesbaden geboren und arbeitet heute in Berlin. Er hat sich mit der Dramatisierung deutschen Zeitgeschehens und Filmen wie "Das Himmler-Projekt" und "Der Totmacher" einen Namen gemacht. Hier arbeitet er mit Schauspieler Manfred Zapatka am Film "Hamburger Lektionen", der Predigten des Imams von drei der vier Terrorpiloten des 11. September rekonstruiert. Der Film erschien in der Suhrkamp Filmedition als DVD

Santu Mofokeng, der vierte Künstler im deutschen Pavillon, gilt als einer der wichtigsten Dokumentarfotografen Südafrikas

Susanne Gaensheimer, Direktorin des Museums für Moderne Kunst und Kuratorin des Deutschen Pavillon 2011 und 2013

Arbeit von Dayanita Sing: "Continuous Cities/House of Love", 2010

Dayanita Sing: "File Room (Set of 36)", 2011

Dayanita Sing: "Go Away Closer", 2007

Fotografie des Südafrikaners Santu Mofokeng: "Lake Fundudzi in Venda, Limpopo Province", 2011

Ebenfalls von Mofokeng: "AMD in the far West Rand Gold-Mining Area", Krugersdorp, 2012

Der Filmemacher Romuald Karmakar, 2012

Szene aus seinem Film "Hamburger Lektionen"

Zum Artikel: Pavillontausch - Venedig Biennale 2013: Pavillon-Tausch in Venedig