Hamburger Museum für Kunst und Gewerbe - Sabine Schulze

Vom Städel Museum nach Hamburg

Dr. Sabine Schulze wird ab 1. Juni 2008 die Direktion des Hamburger Museums für Kunst und Gewerbe übernehmen.
Vom Städel-Museum nach Hamburg:Sabine Schulze wird Nachfolgerin von Hornbostel

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Dr. Sabine Schulze, Kustodin für Malerei des 19. und 20. Jahrhunderts am Städel Museum in Frankfurt, wird ab 1. Juni 2008 die Direktion des Hamburger Museums für Kunst und Gewerbe übernehmen, meldet das Städel. Schulze folgt auf diesem Posten Prof. Dr. Wilhelm Hornbostel, der das Museum seit 1988 geleitet hat und in Ruhestand tritt.

"Obwohl wir den Weggang von Frau Dr. Schulze sehr bedauern, freuen wir uns über ihre Berufung zur Direktorin des Museums für Kunst und Gewerbe und die damit verbundene Anerkennung ihrer langjährigen Museumsarbeit und wünschen ihr viel Erfolg bei der neuen Aufgabe", erklärt die Pressesprecherin Dorothea Apovnik.

Zur Biographie der künftigen Direktorin erklärte das Städel: "Dr. Sabine Schulze wurde in Frankfurt geboren und studierte an der Ludwig-Maximilian-Universität in München Kunstgeschichte, Archäologie und Germanistik. Ihre berufliche Laubahn ist eng mit den Frankfurter Kunstinstitutionen verbunden. Von 1984 bis 1989 war sie in der Liebieghaus Skulpturensammlung tätig, wo sie sich mit Barockplastik beschäftigte. Danach wechselte sie an die Schirn Kunsthalle Frankfurt, wo sie von 1989 bis 1996 zahlreiche Ausstellungen kuratierte, darunter die außerordentlich erfolgreiche Schau "Goethe und die Kunst". 1996 übernahm Dr. Sabine Schulze die Leitung der Sammlung für Malerei des 19. und 20. Jahrhunderts am Städel Museum, wo sie neben der wissenschaftlichen Betreuung der Sammlung zahlreiche Ausstellungen realisierte. Zu den erfolgreichsten Ausstellungen von Sabine Schulze zählt die Aufsehen erregende Schau Innenleben. Die Kunst des Interieurs von Vermeer bis Kabakov“ (1998), die Ausstellung Nackt! Frauenansichten. Maleransichten. Aufbruch zur Moderne“ (2003), die sich dem Thema des weiblichen Aktes von 1880 bis 1938 widmete sowie Gärten: Ordnung. Inspiration. Glück“ (2006/07), die das Motiv des Gartens in der bildenden Kunst epochen- und gattungsübergreifend präsentierte." (albi/Städel Museum)