Cornelius Gurlitt - Salzburg

Cornelius Gurlitt lässt weitere Werke prüfen

Gestern wurden 60 Werke aus der Sammlung Gurlitt in Salzburg sichergestellt und werden nun auf den Verdacht, es könnne sich um Raubkunst handeln, überprüft.
Weitere Werke gesichert:Cornelius Gurlitt lässt weitere Werke prüfen

Das Haus von Kunstsammler Cornelius Gurlitt in Salzburg Aigen, in dem am Montag weitere 60 Werke gesichert wurden

Cornelius Gurlitt lässt weitere Kunstwerke aus seiner Sammlung auf einen Raubkunstverdacht überprüfen. Dies teilte sein Sprecher am Dienstag mit. Unter den Werken seien Bilder von Monet, Renoir und Picasso. In der Mitteilung heißt es: "Weitere Exponate [der Sammlung Gurlitt] befanden sich in einem Cornelius Gurlitt gehörenden Haus in Salzburg. Diese wurden am Montag, den 10. Februar 2014 vor Ort gesichtet, anschließend ge- und versichert. Es handelt sich dabei um über 60 Exponate, darunter Werke von Monet, Renoir und Picasso. Im Auftrag von Cornelius Gurlitt werden diese Exponate von Experten auch hinsichtlich eines etwaigen Raubkunstverdachts geprüft. Nach vorläufiger Einschätzung auf Basis einer ersten Sichtung hat sich ein solcher Verdacht nicht erhärtet."

Die Sicherung der Gemälde und ihre Überprüfung wurden im Auftrag von Cornelius Gurlitt durch dessen gerichtlich beauftragte Betreuer veranlasst: "Die Sicherstellung der Salzburger Exponate zum Zwecke der Vorbeugung vor Diebstahl und Einbruch entspricht der Aufgabenstellung des gerichtlich bestellten vorläufigen Betreuers von Cornelius Gurlitt, Rechtsanwalt Christoph Edel."