Graciela Iturbide - Hasselblad-Preis

Liebe zu den Ureinwohnern

Die Trägerin des Hasselblad-Preises zeigt die Beziehung zwischen Natur und Kultur, Tradition und Moderne
Weltweites Renommee:Hasselblad Award für die Mexikanerin Graciela Iturbide

"Selbstporträt mit Fisch", 1996

Die mexikanische Fotografin Graciela Iturbide hat den Hasselblad Award, einen der weltweit renommiertesten Fotopreise, erhalten. Die mit 500.000 Kronen (gut 53.000 Euro) dotierte Auszeichnung wird am 25. Oktober von der Hasselblad-Foundation im Göteborger Kunstmuseum in Göteborg überreicht und ist mit einer Ausstellung verbunden.

10065
Strecken Teaser

Die 1942 in Mexiko-Stadt geborene Fotografin wurde vor allem bekannt durch ihre Aufnahmen von mexikanischen Ureinwohnern. Die Jury urteilte: „Ihre Fotografie ist von höchster visueller Strenge und Schönheit. Graciela Iturbide hat einen fotografischen Stil entwickelt, der auf ihrem starken Interesse an Kultur, rituellem und alltäglichem Leben der Ureinwohner von Mexiko und anderen Ländern basiert.”

Iturbide hat sich heute von der rein dokumentarischen Fotografie weiterentwickelt. Manche ihrer Aufnahmen tragen geradezu surrealistische Züge, in denen Tiere – vor allem Vögel und Leguane – eine wichtige Rolle spielen. Bei ihren Landschaftsaufnahmen nähert sie sich sogar der Abstraktion. Ihr besonderes Interesse gilt der Beziehung zwischen Natur und Kultur, Tradition und Moderne. Petra Bosetti

Mehr zum Thema im Internet