Unser e.V.

Neuer Aachener Kunstverein

Unser e.V. – der Neue Aachener Kunstverein
Großer Andrang im Neuen Aachener Kunstverein: Installationsansicht Pieterjan Ginckels, "1000 Beats", 2008

UNSER E.V. – DER NEUE AACHENER KUNSTVEREIN

Von der Hamburger Kiezwohnung bis zur Bremer Kunsthalle: In Deutschland existiert eine weltweit einmalige Landschaft von über 250 Kunstvereinen, die sich der Vermittlung zeitgenössischer Kunst verschrieben haben. Begleitend zur Titelgeschichte im aktuellen Heft stellen wir Ihnen jede Woche einen neuen Kunstverein vor. Diesmal: Zehn Fragen an den Neuen Aachener Kunstverein.

1. Über welche Ausstellung wurde am meisten gestritten? Und warum?

Jonathan Messe, 1998, weil die materiallastige Inbesitznahme des Kunstvereins starke Reaktionen bis hin zur totalen Ablehnung erzeugte.

2. Und welches war Ihre best besuchte Ausstellung?

Traditionell am besten besucht sind Gruppenausstellungen, im letzten Jahr besonders der Start der regionalen Ausstellungsreihe EUROVISION mit Johanna Roderburg.

3. Wenn Sie eine eigene Sammlung haben: Wo liegt der Schwerpunkt? Und welches ist das teuerste Exponat?

Leider keine eigene Sammlung vorhanden.

4. Welche Künstler würden Sie gerne einmal ausstellen?

Die des nächsten Jahresprogramms.

5. Wohin führte Sie die letzte gemeinsame Reise?

Documenta 12, Kassel.

6. Was war die bislang höchste Spende?

Die höchste Einzelspende war die Jahresgabe 2006 von Thomas Ruff, der höchste Preis die Jahresförderung der Kunststiftung NRW 2008.

7. Was würden Sie Ihrem Verein generell wünschen?

Regelmäßige, planbare Finanzierung.

8. Wenn Sie kein Kunstverein wären, was für ein Verein wären Sie dann?

Dann wären wir kein Verein.

9. Wo sehen Sie den Verein in den nächsten zehn Jahren?

An einem Punkt der Bekanntheit und des Renommées, der der fortgesetzten Entwicklung der letzten zehn Jahre entspricht.

10. Drei Gründe, bei Ihnen Mitglied zu werden?

Um mit Anderen zusammen zu erleben, wie mit viel persönlichem Engagement schwierige, in Frage stellende und experimentelle zeitgenössische Kunst gefördert werden kann.
Um neue Perspektiven zu entdecken und frische Ideen in der Auseinandersetzung mit aktuellen jungen KünstlerInnen kennenzulernen.
Um ein Zeichen für das Bürgerengagement zu setzen.

Zahlen, bitte: Gründungsjahr: 1986. Mitgliederzahl: um 400. Altersdurchschnitt: geschätzte 60 Jahre. Jahresbeitrag: 40 EUR. Ausstellungsfläche: 200 qm. Jahresbudget: 250.000 EUR.

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