Gib mir fünf!

Tipps der Woche



DIE FÜNF TIPPS DER WOCHE

Unsere Serie "Gib mir fünf!" präsentiert Ihnen jede Woche fünf Kunst-Höhepunkte, die Sie sich nicht entgehen lassen sollten. art-Autorin Irit Bahle empfiehlt diese Woche: Digitale Designer, eine Debütausstellung und das "Dare"-Magazin.
// IRIT BAHLE
Berlin: "Cut & Paste-Battle"

In Berlin treffen sich am 18. April digitale Designer zum grafischen Kräftemessen im "Tape Club". Beim "Cut & Paste-Battle" zeigen sie ab 19 Uhr live und vor Publikum ihr Können an der Maus, indem sie ein vorgegebenes Thema innerhalb von 15 Minuten grafisch umsetzen. Dabei wird jeder einzelne Schritt über Leinwände live vom Publikum verfolgt. Begleitet wird der visuelle Wettkampf von einer Party. Zum ersten Mal können dieses Jahr neben 2D- auch 3D- und Motion-Designer teilnehmen. Die lokalen Gewinner aus 16 Städten wie London, Barcelona, Tokio und Sydney treten schließlich im Juni beim Cut & Paste Global Championsship in New York gegeneinander an.

Hamburg: Harald Frackmann, Norbert Frensch und Ingeborg zu Schleswig-Holstein

Die Sammlung Falkenberg zeigt bis zum 10. Mai malerische Positionen von Harald Frackmann, Norbert Frensch und Ingeborg zu Schleswig-Holstein. Schleswig-Holsteins gestisch-farbige Arbeiten werden den eher dunklen Werken von Frackmann sowie Frenschs Auseinandersetzungen mit Licht und Finsternis gegenübergestellt. Die drei Positionen stehen im bewussten Kontrast zur Sammlung Falkenberg mit deren Ausrichtung am Grotesken, Satirischen und Alltagskulturellem. Die Phoenix-Kulturstiftung würdigt mit der Ausstellung das über viele Jahre dem Oevregedanken verpflichtete Einzelwerk der drei Künstler.

Stuttgart: Stefan Rohrer in der ABK

Jedes Jahr stellen sich drei Absolventen der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart mit ihren Arbeiten in der Ausstellungshalle vor. Dieses Jahr gibt unter anderem Stefan Rohrer mit seinen Motorroller-Installationen sein Debüt. Die Ausstellung "Andante con Moto" zeigt vom 21. April bis zum 3. Mai Videos, Plastiken und Zeichnungen des Steinmetzmeisters und Absolventen der Akademie in Stuttgart. Ob verdrehte Motorroller, eine Rampe aus Nadelbauholz oder Zeichnungen mit Altöl, Rohrer setzt sich in seinen Arbeiten immer wieder humorvoll mit Tempo und Bewegung auseinander. Die Ausstellung wird am Montag, 20. April, um 19 Uhr, in der Ausstellungshalle im Neubau II eröffnet.

Dresden: "Notes from the Empire"

Die Ausstellung "Notes from the Empire – Aufzeichnungen aus dem Empire" im Kunsthaus Dresden widmet sich vom 18. April bis zum 31. Mai dem Erbe des europäischen Kolonialismus. Verschiedene Künstlerinnen und Künstler wie etwa Johan Grimonprez, Michèle Magema oder Zwelethu Mthethwa & Bizzy Bailey zeigen aus europäischer, afrikanischer und US-amerikanischer Perspektive unterschiedliche Aspekte der gemeinsamen Vergangenheit. Dabei werden Werke zu Themen wie der afrikanischen Diaspora zu Beginn des 20. Jahrhunderts, der Figur des französischen Expeditionszeichners im 19. Jahrhundert sowie der postkolonialen Beziehungen zwischen den USA und Südafrika nach dem offiziellen Ende der Apartheit zu sehen sein. Am Freitag, 17. April, um 19 Uhr wird die Ausstellung eröffnet und bis Ende Mai von Filmvorführungen, Vorträgen und Künstlergesprächen begeleitet.

Hamburg: "Dare"-Magazin – Release-Party und Gruppenausstellung

Zusammen mit der Galerie Conradi feiert das "Dare"-Magazin mit einer Gruppenausstellung sein Release der Frühjahrsausgabe. Das in Hamburg herausgegebene Kunstmagazin präsentiert am Freitag, 17. April, um 20 Uhr, Arbeiten von 14 im Heft vertretenen Künstlern unter dem Titel der aktuellen Ausgabe "richtiger als falsch". Unter anderem Chris Larson, Philip Gaisser und Annika Kahrs zeigen ihre Werke. Um 18 Uhr wird zur Preview und zum Magazin-Release geladen, ab 22 Uhr wird Musik aufgelegt. Die Ausstellung läuft am Samstag, 18. April, und am Sonntag, 19. April, jeweils von 14 bis 18 Uhr.

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