Magritte-Museum - Brüssel

Neues Zuhause für Magritte

Nun ist doch Geld zusammen gekommen für das neue Magritte-Museum in Brüssel. Der Energiekonzern Suez und der belgische Staat stellen die finanziellen Mittel, um den künstlerischen "Rest" kümmert sich die Magritte-Stiftung. 2009 soll das Museum schon eröffnen.

Nach zehn Jahren finanziellen Tauziehens bekommt Brüssel auf dem Königsplatz endlich ein multimediales Magritte-Museum: Schon im Mai 2009 soll es im so genannten Altenloh-Gebäude, einem fünfstöckigen neoklassizistischen Bau, eröffnet werden.

Der Energie-Riese Suez ist bereit, sich mit 4,5 Millionen Euro an dem sechs Millionen teuren Projekt zu beteiligen. Für den Rest kommt der belgische Staat auf. Als dritte Partei ist die Magritte-Stiftung beteiligt, die das Erbe des surrealistischen Malers verwaltet und das neue Museum einrichten wird.

Der für Magritte so typische blau-weisse Wolkenhimmel soll als wiederkehrendes Motiv in die Aussenmauern eingearbeitet werden. Während der Sanierungsarbeiten wird die Fassade mit einem riesigen Tuch bedeckt, auf dem Magrittes populärstes Gemälde aus den Königlichen Museen in Brüssel abgebildet ist: "l’Empire des Lumieres".

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