Rudi Fuchs - Porträt von Karel Appel

Ungeschönt und unverkennbar

Rudi Fuchs hat seinem alten Institut, dem Eindhovener Van Abbemuseum, ein Porträt geschenkt, gemalt von COBRA-Künstler Karel Appel.
Rudi is back!:Van Abbemuseum bekommt ein Gemälde des Ex-Chefs

Im besten Sine unverkennbar: Rudi Fuchs vor seinem Poorträt, gemalt von Karel Appel

Die blonden Löckchen sind ergraut, aber das jungenhafte Lächeln, die runden Pausbacken und die listigen Augen sind unverkennbar: Das ist Rudi Fuchs, Kunsthistoriker, Museumsleiter, Documenta-Chef, wie man ihn seit Jahren kennt. Immerhin zwölf Jahre seines Lebens verbrachte der 1942 geborene Niederländer als Direktor des Van Abbemuseums in Eindhoven, vom 1975 bis 1987.

Jetzt kehrt er an seine alte Wirkungsstätte zurück: Ein Gemälde von Karel Appel (1921 bis 2006), dem niederländischen Vertreter der multinationalen Expressiven-Gruppe COBRA, das dieser 2005 von Rudi Fuchs gemalt hat, ist als Geschenk von Fuchs ins Van Abbemuseum gelangt. Das entspricht dem ausdrücklichen Wunsch des Künstlers und beglückt den derzeitigen Leiter des Instituts, Charles Esche: „Wir sind froh, dass wir eines der letzten Gemälde von Appel in die Sammlung integrieren können. Die Arbeit zeigt, wie wichtig die Beziehung zwischen dem Kurator und dem Künstler seit den achtziger Jahren ist.“ Das Porträt ist – natürlich – nicht geschönt, aber im besten Sinne unverkennbar. pb

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