Auktion für Afrika - Berlin

Die Kunst zu helfen

Die Galerie Lumas, mit Sitz in Städten wie London, Paris oder New York, versteigert 20 Werke zugunsten einer Online-Charity-Auktion. Es geht dabei besonders um die Hungersnot in Ostafrika. Versteigert werden Highlights von Lumas, die in der Vergangenheit innerhalb kürzester Zeit ausverkauft waren. Darunter Werke von Reinhard Görner, Wolfgang Joop und Michel Comte.

Zusammen mit der Online-Auktionsplattform "artnet Auctions" hat die Galerie Lumas das Projekt gestartet. Bisher ist artnet die erste Auktionsplattform im Internet für zeitgenössische Kunst. Die Versteigerung läuft noch bis 20. November. Der geschätzte Wert der Bilder bewegt sich etwa zwischen 1000 bis 5000 Euro. Sie sind die letzten Exemplare aus der jeweiligen Lumas-Edition und stehen in der Regel nicht mehr zum Verkauf, sondern gehen in die Sammlung Lumas.

Für die Auktion wird eine Ausnahme gemacht. Unvorstellbare 13 Millionen Menschen leiden seit Juli in Somalia, Kenia, Äthiopien und Dschibuti unter der schwersten Hungersnot der Welt. Laut Lumas kostet die Erstversorgung eines Kindes zehn Euro, was motivieren soll, das Gebot auf ein Werk um jeweils zehn Euro zu erhöhen. "Wir hoffen, mehr als 35 000 Euro zu realisieren, was eine Erstversorgung von 3500 Kindern ermöglicht", heißt es seitens der Galerie. Der Erlös eines jeden ersteigerten Bildes geht zu 100 Prozent an die drei Hilfsorganisationen "Ärzte ohne Grenzen", UNICEF und "Humanitarian Initiative Just Relief Aid". Das ist eine der größten humanitären Organisationen in Mogadischu und Lower Shabelle und hilft seit 1992 bei der Versorgung mit den Lebensgrundlagen Wasser und Nahrung sowie Medizin.

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