Presseschau - documenta

Die Landlust-Documenta

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Das sagen die anderen:xx

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Hans Joachim-Müller am 3. Juni eine skeptische Liebeserklärung: "Warum wir trotzdem nach Kassel fahren": "Wer sich in den vergangenen Monaten in die lyrisch kandierte Documenta-Post mit ihrer seltsamen Mischung aus Politik und Spiritualität vertieft hat, dem wachsen die Zweifel, wie sich die Ausstellung aus ihren Girlanden befreien will." Welt am Sonntag, 3. Juni.

Niklas maak vorab am 5. Juni, FAZ:
"Man kann an zahlreichen neueren Großausstellungen kritisieren, dass sie die Kunst zum bloßen Illustrationsmateril der These des Kurators denaturieren, ... . Dass Christov-Bakargiev dagegen allen bohrenden Versuchen der vorabinformationsdürstenden Kunstpresse zum Tortz keinerlei festmachbares Metakonzept ihrer documenta herauszugeben gewillt war, sondern ganz im gegenteil die wartende Meute mit immer verrückteren Thesen zur Identität von Tomaten, Hunden und Menschen bombadierte, kann man da auch erst einmal ganz sympathisch finden."

Hanno Rauterberg, in der Zeit vom 6. Juni
"Dies ist keine Ausstellung mehr, es ist eine Expedition. ... Den Überblick behalten? Hoffnungslos.Alles sehen, alles verstehen? Wird niemandem gelingen. Wohl noch nie war eine documenta so kontemplativ, und nie war sie verschlungenener. Natürlich ist auch das Programm. Abermals geht es gegen die Allmachtsfantasien des Menschen und gegen das Grundgefühl unserer Gegenwart, dass alles immer und überall verfügbar zu sein habe. Hier entzieht sich die Kunst der eindeutigen Ordnung. Sie lässt sich nicht abschreiten, nicht abheften im inneren Ordnungssystem."

Hans-Joachim Müller in der Welt vom 7. Juni unter dem geradezu euphorischen Titel "So geht moderne Kunst - Klug, stolz und voller Fantasie: Ein erster Rundgang über die documenta 13"
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