Kunstraub - Gelsenkirchen

Expressionisten aus Gelsenkirchener Museum gestohlen

Aus dem Städtischen Museum Gelsenkirchen wurden am heutigen Freitag, 8. August 2008, drei expressionistische Bilder im Wert von mehreren Zehntausend Euro gestohlen. Dies teilten die Polizei und Stadt Gelsenkirchen mit.

Der bislang unbekannte Täter betrat gegen elf Uhr das Museum durch den Haupteingang. Nach Angaben eines Polizeisprechers hielt sich der Mann nur wenige Minuten im Galeriebereich des Hauses auf. Er soll die drei mit Draht gesicherten Bilder – eine Alarmanlage gab es anscheinend nicht – mit einem Seitenschneider abgeschnitten und dann das Museum durch den Haupteingang wieder verlassen haben. "Kurz danach fiel dem Pförtner ein, dass der Unbekannte bei Betreten des Hauses keine Gegenstände mit sich führte", meldet das Presseportal der Polizei des Landes Nordrhein-Westfalen.

Gestohlen wurden das Aquarell "Frauenbildnis" von Emil Nolde (1867 bis 1956), der Farbholzschnitt "Kopf Dr. Pauli" von Ernst Ludwig Kirchner (1880 bis 1938) und die aquarellierte Lithografie "Vier Akte auf einer Waldlichtung" von Otto Mueller (1874 bis 1930).

Der mutmaßliche Täter wird wie folgt beschrieben: 25 bis 30 Jahre alt, 180 cm groß, schlanke, muskulöse Statur
und bekleidet mit schwarzer Hose und schwarzem T-Shirt. Noch fehlt der Polizei jede Spur.

albi/dpa

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