Fluxus-Künstler Terry Fox gestorben
Der Klangkünstler Terry Fox ist tot. Der gebürtige US-Amerikaner starb am 14. Oktober im Alter von 65 Jahren in Köln. Fox zählte neben Joseph Beuys, mit dem er gemeinsam die Aktion "Isolation Unit" in der Kunstakademie Düsseldorf realisierte, Wolf Vostell oder Nam June Paik zu den wichtigsten Vertretern des Fluxus. In Installationen und Performances lenkte er in den siebziger Jahren die Wahrnehmung auf Alltagsphänomene und soziale Aspekte. Seit den achtziger Jahren widmete er sich vor allem Klanginstallationen.
"Fox arbeitet mit Akustik als Schall, als Klang, der von den betreffenden Räumen selbst, innerhalb derer der Schall entsteht, produziert wird. Er macht also die Räume zu einem Klangkörper und tritt nur als Auslöser dieser Klänge auf. Damit macht er einerseits die räumlichen Qualitäten des Schalls und Klanges sichtbar, andererseits transformiert er die Räume selbst mit akustischen Mitteln", schrieb dazu Martin Kunz, ehemaliger Direktor des Kunstmuseum Luzern. Ab 8. November wird eine große Arbeit von Terry Fox in der Ausstellung "Looking for mushrooms" des Museum Ludwig Köln zu sehen sein. pb
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