Japanische Holzschnitte angekauft

Das Frankfurter Museum für Angewandte Kunst erhält eine Sammlung japanischer Holzschnitte aus dem 19. Jahrhundert.

Am (morgigen) Mittwoch werde der Vertrag unterzeichnet, berichtete das Museum. Die Stiftungsgesellschaft des Kunstgewerbevereins hatte mit Hilfe von Sponsoren den Kaufpreis von 1,4 Millionen Euro aufgebracht.

Die Sammlung wurde von Otto Riese (1894-1977) zusammengetragen, einem in Frankfurt geborenen Richter und Sammler japanischer Kunst. Die Erben hatten die 180 Werke dem Museum zunächst leihweise überlassen. Mit dem Ankauf habe sich das Frankfurter Museum nun "eine der letzten großen Sammlungen dieser Art gesichert, die noch auf dem Kunstmarkt verfügbar waren", berichtete das Museum.

Die sogenannten "ukiyoe"-Holzschnitte zählen laut Museum "zu den einflussreichsten Beiträgen Japans zur Weltkunst". Die Bilder spiegelten "das Lebensgefühl und die Weltsicht des aufkommenden Bürgertums und breiter Bevölkerungsschichten in den großen Städten Japans". Zusammen mit der 2000 für das Museum erworbenen Sammlung Geyger verfüge Frankfurt nun "über eine der besten Sammlungen für die klassische Periode des ukiyoe". dpa

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