St. Petersburg: Wolkenkratzer wird gebaut

Trotz scharfer Kritik von Denkmalschützern hat die russische Touristenmetropole St. Petersburg einer Tochter des Gazprom-Konzerns den Bau eines 463 Meter hohen Büroturms erlaubt.

Der bekannte Architekt Rustam Rachmatullin kritisierte die Entscheidung als "Geringschätzung des örtlichen Kulturerbes". Der Wolkenkratzer in Form eines gläsernen Pfeils werde nach einem Protest der Unesco zwar nicht im historischen Zentrum der ehemaligen Zarenmetropole gebaut.

Allerdings werde das Lachta-Center an seinem neuem Bauplatz im Nordwesten der zweitgrößten Stadt Russlands trotzdem die Skyline dominieren, sagte er am Dienstag nach Angaben der Agentur Interfax.

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