Guatemala plant großes Maya-Museum

Guatemala will ein großes Museum bauen, das sich der Maya-Kultur widmet.

Das bis zu 100 Millionen Dollar teure Projekt, soll künftig 300 000 Besucher anziehen, wie der Präsident des mittelamerikanischen Landes, Otto Pérez, am Donnerstag ankündigte. Nach seinen Worten soll das erste Maya-Museum von
internationalem Rang bis 2016 fertiggestellt sein. Wo es errichtet werden, soll steht noch nicht fest.

Ein großer Teil des untergegangenen Maya-Reiches befindet sich auf dem Territorium Guatemalas, das im Norden, Westen und Osten an Mexiko und Belize grenzt. Die meisten Pyramidenstätten wie Tikal, Uaxactun, Naranjo und El Tigre befinden sich in den Wäldern des Petén im Norden des Landes. Mit dem künftigen Museum will sich Guatemala «als das Herz der Welt der Mayas» positionieren, um möglichst viele Touristen aus aller Welt anzulocken. dpa

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