Kunstsammlungen geben Skulptur zurück

Die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden haben eine Holzskulptur an die Nachfahren der ehemaligen Eigentümer zurückgeben.

Die Plastik zeigt den Apostel Petrus und wurde von einem unbekannten Künstler um 1500 geschaffen, teilten die Kunstsammlungen am Donnerstag mit. Das Kunstwerk war 1944 über den "Sonderauftrag Linz" erworben worden: Hitler wollte in Linz ein Kunstmuseum errichten. In Dresden wurde das Projekt koordiniert. Beauftragte sollten Werke ankaufen. Sie bedienten sich aber auch aus Sammlungen, welche die Nazis beschlagnahmt hatten. Nach umfangreichen Recherchen konnte die Herkunft der Figur nun geklärt werden. In Dresden existiert seit 2008 eine Datenbank namens Daphne, mit der gezielt Provenienzforschung betrieben wird.dpa

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