TV-Zentrale von Koolhaas in Peking eröffnet

Nach zehn Jahren ist das spektakuläre Sendezentrum des chinesischen Staatsfernsehens (CCTV) in Peking am Mittwoch offiziell eröffnet worden.

Der einzigartige CCTV-Tower zählt zu den herausragenden architektonischen Meisterwerken der Welt. Der deutsche
Architekt Ole Scheeren hatte die eigenwillige Konstruktion 2002 mit dem Niederländer Rem Koolhaas entworfen und die Bauarbeiten seit 2004 in der chinesischen Hauptstadt geleitet.

"Dieses Gebäude spielt natürlich eine Rolle für die Stadt - in seiner Präsenz und in seinem Symbolcharakter", sagte der 41-jährige Scheeren in einem Interview der Nachrichtenagentur dpa in Peking. Als erstes wird der Sportkanal im Juni die Arbeit im neuen Sendezentrum
aufnehmen und im Sommer die Olympischen Spiele in London übertragen.

Die Außenhülle des CCTV-Towers war bereits zu Olympia 2008 in
Peking fertig, doch zogen sich die Bauarbeiten und vor allem der komplizierte technische Innenausbau hin. Zu den Kosten des Bauwerkes wollte sich niemand äußern, doch werden sie auf rund eine Milliarde US-Dollar geschätzt.

Außer dem Architektenbüro OMA (Office for Metropolitan
Architecture) von Koolhaas waren unter anderen auch die
internationale Ingenieurfirma Arup sowie das East China Architectural Design and Research Institut (ECADI) beteiligt. dpa

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