Moneo erhält Prinz-von-Asturien-Preis

Der spanische Architekt Rafael Moneo ist in seinem Heimatland mit dem angesehenen Prinz-von-Asturien-Preis in der Sparte der Künste ausgezeichnet worden.

Moneo, der am Mittwoch 75 Jahre alt vantgardistischen Baumeister der Gegenwart, betonte die Jury am Mittwoch in der nordspanischen Stadt Oviedo. Er habe es in seinen Werken verstanden, ästhetische mit praktischen Aspekten zu kombinieren.

Die Prinz-von-Asturien-Preise werden jährlich in acht Sparten
vergeben und sind mit jeweils 50 000 Euro dotiert. Moneo gilt als einer der profiliertesten Vertreter der neueren spanischen
Architektur. Zu seinen Werken gehören unter anderem der Umbau des Atocha-Bahnhofs in Madrid, der Flughafen von Sevilla, das
Kongresszentrum "Kursaal" in San Sebastián, das Museum für Moderne Kunst in Stockholm und das Hotel und Bürogebäude Grand Hyatt am Potsdamer Platz in Berlin.

Für die Auszeichnung waren 39 Kandidaten aus 25 Ländern nominiert worden. Die Preise werden im Herbst vom Prinzen von Asturien, dem spanischen Kronprinzen Felipe, in Oviedo überreicht. Moneo ist bereits Träger der weltweit wichtigsten Architekturpreise wie des Pritzker-Preises (1996), des schwedischen Rolf-Schock-Preises (1993), des Antonio-Feltrinelli-Preis (1998) und des Mies van der Rohe-Preises für europäische Architektur (2001).

Den Prinz-von-Asturien-Preis in der Sparte Künste hatten zuletzt der italienische Dirigent Riccardo Muti, der US-amerikanische Bildhauer Richard Serra und der britische Architekt Norman Foster erhalten. dpa

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