22 000 Besucher sehen Richters "Atlas"

Die Ausstellung von Gerhard Richter "Atlas“ in Dresden ist mit einer Bilanz von rund 22 000 Besuchern zu Ende gegangen.

Am letzten Wochenende kamen noch einmal fast 2000 Gäste in
den Lipsiusbau. Die Staatlichen Kunstsammlungen seien mit der Bilanz zufrieden, sagte Pressesprecher Stephan Adam am Montag.

Mit der Präsentation des im Münchner Lenbachhaus beheimateten
"Atlas" hatte das Gerhard Richter Archiv Dresden seit Anfang Februar einen seltenen Einblick in das Schaffen des weltberühmten Malers aus Dresden gegeben. Die unter dem Werktitel zusammengefassten 783 gerahmten Tafeln enthalten Fotos, Zeitungsausschnitte, Skizzen und Entwürfe, die der Künstler seit den 60er Jahren für seine Arbeit zusammengetragen hat. Sie waren 2005 zuletzt öffentlich zu sehen.

Zu den rund 15 000 einzelnen Stücken gehören auch Vorlagen zu
berühmten Bildern wie "Sekretärin", "Betty" oder "Eisberg im Nebel", die derzeit in der Berliner Nationalgalerie gezeigt werden. Neben der Retrospektive war "Gerhard Richter. ATLAS" die zweite Ausstellung in Deutschland zum 80. Geburtstag des Malers.

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