Hochtief stimmt Schiedsverfahren zu

Im Streit um den Bau der Hamburger Elbphilharmonie hat der Baukonzern Hochtief einem unabhängigen Schiedsverfahren zugestimmt.

Weitere Vorschläge der Stadt Hamburg zur Lösung des Konflikts lehnt der Baukonzern jedoch ab. Streit gibt es noch immer um die Konstruktion des Saaldaches. Hier hatte die Stadt Hochtief aufgefordert, das Saaldach bis zum 31. Mai abzusenken - ansonsten drohe die Kündigung der Verträge. Hochtief behauptet dagegen, dass Saaldach erst absenken zu können, wenn bestimmt Pläne vorliegen. In einer ersten Stellungnahme reagierte die Kulturbehörde verhalten. "Wir müssen den Inhalt des Schreibens erst noch genauer prüfen", sagte Sprecher Enno Isermann der dpa. "Es sieht jedoch so aus, als gibt es noch zahlreiche offene Fragen."

Die Gesamtkosten für das umstrittene Bauprojekt im Hamburger Hafen sind mittlerweile auf mehr als eine halbe Milliarde Euro gestiegen, die Eröffnung wurde auf 2014 verschoben. Nach dem Streit um die Statik des Daches ruhen die Arbeiten auf der Baustelle. dpa

aktuellere News:
< 22 000 Besucher sehen Richters "Atlas"  >

nächste News:
< Ehrenbürger schenkt Oelsnitz einen Tizian >


Alle News
17 / 11 / 2014
14 / 11 / 2014
13 / 11 / 2014
12 / 11 / 2014
11 / 11 / 2014
Abo