Verschollene Kunstwerke bei Auktionen

Die New Yorker Frühjahrsauktionen bieten in diesem Jahr zwei Kunstwerke, die seit Jahrzehnten verschollen waren.

Christie"s versteigert ein Aquarell von Paul Cézanne, das dem Künstler als Vorlage für die berühmte "Kartenspieler"-Serie diente. Das Werk zeigt den Gärtner Paulin Paulet, den die Cézannes auf ihrem Anwesen bei Aix-en-Provence beschäftigten, teilte das Auktionshaus am Dienstag in New York mit.

Das seit 60 Jahren verschwundene Aquarell wird dem Höchstbieter am 1. Mai zugeschlagen. Sein Wert wird auf 15 bis 20 Millionen Dollar (11 bis 15 Millionen Euro) geschätzt.
Derweil hat das Auktionshaus Sotheby"s ein Meisterwerk von Tamara de Lempicka ausgegraben, das die Öffentlichkeit zuletzt vor gut 85 Jahren sehen konnte. Der weibliche Akt "Nu adossé I" wird im Rahmen von Sotheby"s Versteigerung von Immpressionisten und Malern der Moderne am 2. Mai vorgestellt. Er soll wenigstens drei bis fünf Millionen Dollar einbringen. De Lempicka war eine wichtige Figur der "Roaring Twenties" in Paris. Sie verkörpere die Art-Deco-Ära und deren Sinn für Stil und Modernität, sagt Sotheby"s. dpa

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