Amsterdam

Monumentales Highlight im Rijksmuseum Amsterdam: Rembrandts "Nachtwache", ein Gruppenporträt einer Amsterdamer Schützengilde, 1642

Antwerpen

Hans Memling: "Porträt eines Mannes mit römischer Münze“, nach 1480, Königliches Museum der Schönen Künste, Antwerpen

Berlin

Büste der Königin Nofretete, Neues Reich, 18. Dynastie, Amarna, Ägypten, um 1340 v. Chr.

Was Sandro Botticellis "Venus" für die Florentiner Uffizien oder Leonardo da Vincis "Mona Lisa" für den Pariser Louvre, das ist die Porträtbüste der ägyptischen Königin und Pharaonengattin Nofretete für die Berliner Museumsinsel – ein Exponat, das die Besuchermassen magisch anzieht. Deshalb war die Begeisterung groß, als die Porträtbüste nach jahrzehntelanger kriegs- und teilungsbedingter Odyssee 2009 wieder an ihren angestammten Ausstellungsort zurückkehren konnte. Nofretet war einst die Hauptgemahlin von Echanton im 14. Jahrhundert vor Christus. Die Büste wurde am 6. Dezember 1912 von Ludwig Borchardt in Tell el-Amarna bei Ausgrabungen der deutschen Orient-Gesellschaft entdeckt und im Rahmen einer Fundteilung mit Ägypten nach Deutschland gebracht. Der Wert, des natürlich unverkäuflichen Werkes, wird heute auf zirka 400 Millionen Euro geschätzt.

Dresden

Obwohl sie in Raffaels "Sixtinischer Madonna" (1512-13) nur Nebenfiguren sind, zieren die beiden verträumten Putti im unteren Bildteil Postkarten, Poster und Bettwäsche. In Dresden, in der Gemäldegalerie Alte Meister, können Sie das Werk einmal in seiner gesamten Pracht erleben.

Düsseldorf

Peter Paul Rubens: "Himmelfahrt Mariae“, um 1616-1618, 429 x 284 cm, Stiftung Museum Kunstpalast Düsseldorf, Dauerleihgabe der Kunstakademie Düsseldorf aus der ehemaligen Gemäldegalerie

Essen

Das Museum Folkwang wartet unter anderem mit einer großen Sammlung von französischem Impressionismus und Realismus auf - besonderes Highlight ist aber "Contes Barbares" (1902) von Paul Gauguin, dem Aussteiger unter den Künstlern.

Florenz

Meisterwerk des Frühbarrock: Michelangelo Merisi da Caravaggio: "Bachhus", um 1595 in den Uffizien in Florenz.

Frankfurt am Main

Ein vielzitierter Klassiker: Johann Heinrich Wilhelm Tischbein: "Goethe in der Campagna", 1787

Hannover

Hannover, Stadt der Nanas: Niki de Saint-Phalles opulente Frauenskulpturen am Leineufer sind kaum zu übersehen.

Hamburg

Caspar David Friedrich: "Wanderer über dem Nebelmeer“, um 1817/18, Hamburger Kunsthalle

Köln

Ernst Ludwig Kirchner: "Weiblicher Halbakt mit Hut", 1911, Museum Ludwig, Köln

Das Museum Ludwig hat auch große Pop Art-Sammlung - oder wenn wir Kippenberger nehmen, dann die Domfenster von Richter

Leipzig

Max Klinger: "M. Beethoven“, 1902, Museum der bildenden Künste, Leipzig

Madrid

Picassos wohl berühmtestes Gemälde fängt die Gräuel des spanischen Bürgerkriegs auf erschreckende Weise ein: Pablo Picasso: "Guernica“, 1937, Museo Nacional Centro de Arte Reina Sofia, Madrid

München

Eines der berühmtesten Werke der Kunstgeschichte: Albrecht Dürer: "Selbstbildnis im Pelzrock“, 1500, Alte Pinakothek

Nürnberg

Ernst Ludwig Kirchner: "Der Trinker, Selbstbildnis“, 1915, Germanisches Nationalmuseum, Nürnberg

Oslo

Hans Gude und Adolph Tidemand: "Brautfahrt auf dem Hardangerfjord", 1848

 

Im Nationalmuseum gibts auch ein paar Cezannes, Matisses und Monets

Paris

Keine Frage – Leonardo da Vinci: "Mona Lisa“, 1503-1505 ist das absolute Highlight im Musée du Louvre in Paris. Aber auch das Werk an der gegenüberliegenden Seite der Mona Lisa-Saals, Paolo Veroneses "Hochzeit von Kana", ist einen genaueren Blick wert.

Rom

Gian Lorenzo Bernini: "Apoll und Daphne", 1622-25, Galleria Borghese, Rom

Stuttgart

Otto Dix: "Großstadt (Triptychon)", 1927/28, Öl und Tempera auf Holz, 181 x 402 cm

Es ist nicht nur die Stadtikone Stuttgarts, das Triptychon von Otto Dix steht auch ikonisch für die Goldenen Zwanziger Jahre. Gemalt hat Dix das dreiteilige Bild 1927 in Dresden. Es zeigt das nächtliche Flirren einer Großstadt-Bar, wo eine Jazz-Kapelle für die schillernd gekleidete, gehobene Gesellschaft musiziert. Auf den Seitentafeln erkennt man abendliche Straßenszenen, ebenfalls mit Damen in extravaganten Kostümen. Achtlos sind sie allerdings gegenüber den Kriegsversehrten, die Dix in den Seitentafeln plaziert hat. Der Maler feiert das wilde Nachtleben, ohne zu verschweigen, wie die Dekandenz seiner Zeit viele blind machte, für die Schrecken sozialer Verelendung.

Das Bild gilt als eines der Wichtigsten von Otto Dix und hängt heute im Kunstmuseum Stuttgart.

Venedig

Giorgione: "Das Gewitter", um 1508, Gallerie dell'Accademia, Venedig

Wien

Gustav Klimt: "Der Kuss“, 1907-1908, Österreichische Galerie im Belvedere, Wien

Zürich

Ferdinand Hodler: "Die Wahrheit II", 1903, Kunsthaus Zürich

Oder Böcklin: Der Krieg

Giacometti Skulpturen?