Niki de Saint Phalle

Bunt bemalte, überlebensgroße Frauenskulpturen mit betont üppigen Formen sind das Markenzeichen der französisch-schweizerischen Künstlerin Niki de Saint Phalle (1930 bis 2002). Die zumeist öffentlich aufgestellten, tanzenden »Nanas« stehen für eine freie Weiblichkeit, mit der sie den Traumata ihrer Kindheit selbstbewusst entgegentrat. Sie war verheiratet mit dem Schweizer Maler und Bildhauer Jean Tinguely, mit dem sie auch gemeinsame Projekte wie den Strawinsky-Brunnen in Paris realisierte. Weitere Außenskulpturen von Niki de Saint Phalle findet man in Duisburg, Ulm und vor allem in Hannover. Dort befinden sich mehrere »Nanas« am Leibnizufer sowie die berühmte »Grotte« in den Herrnhäuser Gärten.

Der Kampf von Hannover
Niki de Saint Phalle und Hannover
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Ein regelrechter Straßenkampf tobte in Hannover, als die ersten »Nana«-Skulpturen von Niki de Saint Phalle in der Stadt aufgestellt wurden, Feministen wie Sexisten entluden ihre Wut an den bunten Statuen. Doch die Stadt gab nicht auf –...
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Niki de Saint Phalle in Hannover
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Sie gilt als Ikone des Feminismus: Niki de Saint Phalle erregte in den sechziger Jahren mit Schüssen auf eigene Bilder Aufmerksamkeit. Es ware auch ein Akt des Aufbegehrens gegen männliche Gewalt. Eine Schau in Hannover zeigt zentrale Werke
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Für ihre Schießbilder feuerte sie mit scharfer Munition auf die Symbole der Männerwelt und entwarf mit den tanzenden "Nanas" ein Gegenprogramm voll praller Lebensfreude: Frauen sind einfach stärker

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Jean Tinguely

Altmetall als Welttheater
Tinguely in Düsseldorf
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»Tinguely wäre das Herz gebrochen«
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»Tinguely wäre das Herz gebrochen«
Während sich die Schaulustigen im neueröffneten Museum Jean Tinguely am Basler Rheinufer drängen, tragen Gegner und Befürworter des imposanten Neubaus in der Schweizer Presse einen erbitterten Kampf aus
Zuerst gab es Streit, jetzt folgt Versöhnung
Gedenkraum für Jean Tinguely
Nach dem großen Streit
Zum Gedenken an den 1991 verstorbenen Künstler Jean Tinguely wurde in seinem Geburtsort Fribourg in der Schweiz ein eigener Schauraum eingerichtet – Niki de Saint Phalle wird ebenfalls geehrt

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