Sommertipps - Ausland

Kunst und Küstenflair

Diesmal gehts von Dänemarks Küsten an die südlichste Spitze Italiens bis nach Griechenland. art präsentiert sommerliche Tipps für den Auslandsurlaub
Kunst im Ausland:Die besten Kunsttipps für den Sommer

Das Louisiana Museum in Dänemark mit Blick aufs Meer

ITALIEN

Castel di Tusa/Sizilien

In einem kleinen sizilianischen Fischerdorf hat sich ein Mann seinen Traum erfüllt: Antonio Presti hat hier ein Kunsthotel errichtet.

Jedes Zimmer des Atelier Sul Mare wurde von einem anderen Künstler entworfen, möbliert und dekoriert. Während der Gast also seine Nacht in einem Kunstwerk verbringt, kann er tagsüber den Lebensstil der Sizilianer kennenlernen, selbst gemachte Pasta und frischen Fisch schlemmen. Weit ab vom Massentourismus sind Castel di Tusa und sein Kunsthotel ein echter Geheimtipp.

Gardasee

Das Vittoriale von Gabriele d'Annunzio ist ideal für Besucher, die das Außergewöhnliche suchen. Der 1938 gestorbene italienische Schriftsteller und Dichter hat in seiner Villa am Gardasee auf einem neun Hektargroßen Anwesen Kunst und Kuriositäten gesammelt. Werke von Franz von Lenbach, ein Flugzeug aus dem Jahr 1918 bis hin zum Kriegsschiff, das mit 20 Eisenbahnwagons angeliefert wurde. Gabriele d'Annunzio wusste, wie man sich inszeniert. Im Haus steht noch der alte Schminktisch des Meisters, und die verrückt dekorierten Salons, ganz im Stile eines italienischen Dandys, lassen einen schmunzeln. Der Garten gewährt immer den Blick auf den nahegelegenen Gardasee, der auf eine Abkühlung einlädt. Auch zu empfehlen: ein Eis am Marktplatz in Saló.




Mantua

Seit dem 15. Jahrhundert gilt er als einer, der bekanntesten Hofmaler seiner Zeit. Andrea Mantegna – ein Künstler, der hier in Mantua für seine Camera degli Sposi berühmt ist. Zwei Jahre wegen Restaurierung geschlossen, öffnet das mit Fresken ausgemalte Gemach wieder seine Türen, und gewährt Einblick in ein Meisterwerk der Renaissancemalerei. Danach durch den Giardini di Piazza Virgiliana schlendern und im Anschluss in einem der vielen kleinen Cafés einen typisch italienischen Kaffee genießen.




Padua

Unweit von Venedig liegt die nicht weniger beachtenswerte Stadt Padua. Ein Ort, an dem um 1300 Giotto die Malerei revolutionierte. Hier entstanden die berühmten Fresken-Zyklen für Enrico degli Scrovegni, den Giotto-Mäzen und Stifter der Cappella degli Scrovegni. Außerdem lohnt sich ein Spaziergang durch Paduas botanischen Garten. Über 6000 Pflanzenarten, unter anderem eine der größten Sammlungen von fleischfressenden Pflanzen, lassen sich hier entdecken. Wer nach diesen Eindrücken selbst Hunger bekommt, kann diesen im Tio Pepe stillen. Ein authentisches italienisches Restaurant, in dem Gerichte in der noch heißen Pfanne serviert werden.





Val di Sella

Kunstwerke, von Menschenhand geschaffen und doch in der Natur zu Hause: Auf dem "zeitgenössischen Berg" in Trentino werden Arbeiten ausgestellt, deren Fokus auf dem respektvollen Umgang mit der Natur liegt. Die Werke sind dreidimensional und hauptsächlich aus natürlichen Materialien erschaffen – einige entwickeln sich und wachsen während der Ausstellung sogar. Wandernd lässt sich so auf dem Weg durch das Val di Sella eine Open-Air-Ausstellung genießen.

ÖSTERREICH/SCHWEIZ

Basel/Riehen

Liebhaber von Gerhard Richter kommen in Riehen, vor den Toren der Stadt Basel, auf ihre Kosten. Die Fondation Beyeler zeigt rund 100 Werke, von Porträts bis zu Landschaftsdarstellungen, die der Maler seit 1966 gefertigt hat. Danach unbedingt einen Sprung ins kalte Nass wagen! Das Natur Bad Riehen, entwickelt von den Architekten Herzog & de Meuron, bietet Schwimmen ohne Salz in den Augen und ohne Chlor auf der Haut. Das ist Natur pur!



Bregenz

Bodensee-Urlauber können ihre Ferien mit einem Besuch im Kunsthaus Bregenz kombinieren. Das komplett mit Glas verkleidete Kunsthaus lebt von seinem Zusammenspiel mit Natur, Wolken und Sonne. Aber auch das Innenleben und die Ausstellungen sind sehenswert. Auf fünf Stockwerken werden laufend Ausstellungen gezeigt. Im Anschluss den Tag mit einem Spaziergang am Hafen und einem Besuch in der Beach Bar ausklingen lassen.




Innsbruck

Das Tiroler Kaiserjägermuseum in Innsbruck widmet sich der Geschichte der kaiserlich-königlichen Infanterie in Innsbruck. Bis Ende November des Jahres ist dort außerdem die Ausstellung "April 1914 – vom Frieden in den Krieg – ein Tiroler Rückblick" zu sehen. Danach lässt sich die von der weltberühmten Architektin Zaha Hadid entworfene Sprungschanze auf dem Bergisel besichtigen. Auf einen Topfenstrudel ins Bergisel Sky und die Aussicht genießen!



St. Moritz

St. Moritz – ein Ort an dem sich die Schönen und Reichen im Winter zum Skifahren treffen, verwandelt sich im Sommer zu einer internationalen Kunstbühne. Auf dem Kunst- und Kulturfestival werden verschiedene Arbeiten mit dem Schwerpunkt Indien gezeigt. Über die ganze Stadt verteilt, Luxushotels inklusive, zeigen Künstler ihre Gemälde, Installationen und Fotografien. Wer da den Überblick verliert, macht sich man am besten auf dem Schellenursli-Weg. Die 2,3 Kilometer lange Wanderung in den Bergen zeigt in verschiedenen Stationen die Geschichte der Stadt und verspricht nach 45 Minuten Wandern einen wunderschönen Ausblick auf St. Moritz.

FRANKREICH, MONACO

Antibes

Seit 1385 steht das Schloss, das heute das Musée Picasso beherbergt an der Côte d’Azur. Was zuvor als Kaserne und Rathaus diente, stellt heute Werke von Pablo Picasso, Max Ernst sowie Joan Miró aus. Besonders attraktiv ist das Ambiente des Küstenortes. Die ganze Stadt lebt von ihren alten Gemäuern, die nicht nur der Kunst eine besondere Atmosphäre bieten. Das Restaurant "Les Vieux Murs" serviert seinen Gästen feinste französische Küche in historischem Flair.




Arles

Jedes Jahr finden in der französischen Stadt Arles die "Rencontres d' Arles" statt – eines der Festivals des Kunstsommers. Ausgestellt werden Arbeiten renommierter Fotografen in geschichtsträchtigen Gebäuden der Stadt und rund um Arles. Danach lässt sich innerhalb einer guten halben Stunde Autofahrt für ein Bad das Mittelmeer erreichen.



Avignon

Seine 450 Kunstwerke umfassende Privatsammlung Yvon Lambert dem französischen Staat geschenkt. Seitdem wird sie in der "Collection Lambert" in Avingon ausgestellt zusammen mit bis zu 1200 Arbeiten von zeitgenössischen Künstlern. Ein Spaziergang durch die Altstadt von Avignon vorbei am gotischen Papstpalast, dem Rocher-des-Dom und der Brücke Pont St. Bénézet vervollständigt den Besuch.




Monaco

Kunstsammler Francois Pinault, Besitzer von Moët, Hennessy und Louis Vuitton, zeigt in der
Ausstellung "Art Lovers" auf 4000 Quadratmetern des Forum Grimaldi 40 Werke, die er in den vergangenen Jahren auf dem Kunstmarkt erworben hat. Viele der 40 Werke sind in der Schau, die noch bis zum 7. September läuft, erstmals zu sehen. Nur vier Minuten dauert nach dem Ausstellungsbesuch der Fußweg bis zum nahegelegenen "Plage du Larvotto" und einem Bad im Mittelmeer.




Saint-Paul-de-Vence

Zusammen mit Joan Miró und Georges Braque plante der katalanische Architekt Josep Sert 1964 ein Haus für die
Kunstsammlung Marguerite und Aimé Maeght . Die Sammlung umfasst moderne Gemälde, sowie eine Reihe von Skulpturen, Plastiken und Installationen, die im Garten des Hauses zu besichtigen sind. Bei einem Stück Kuchen im Café Diego, das vom Bruder Alberto Giacomettis entworfen wurde, fällt der Blick auf ein Wasserbecken im Innenhof, das George Braque geschaffen hat. Wer danach noch ans Mittelmeer will, fährt in einer halben Stunde mit dem Auto bis Antibes, wo es den berühmten See–Yachthafen Port Vauban zu besichtigen gibt.

PORTUGAL

Lissabon

Aus der Innenstadt, auf der Promenade, immer am Tejo entlang führt ein Spaziergang zum Museu Berardo. Das 2007 eröffnete Museum zeigt moderne und zeitgenössische Kunst aus der Sammlung von José Berardo, wobei der Schwerpunkt bei portugiesischen Künstlern liegt. Das Museum gehört zu den meistbesuchten der Welt.



Was zunächst unspektakulär klingt Museo Nacional do Azulejo (Kachelmuseum), entpuppt sich als höchst sehenswert. Die Kacheln erzählen spannende und komische Geschichten sind bunt und verspielt dekoriert. Das alte Gemäuer aus dem 16. Jahrhundert bietet auch Ausstellungsfläche für zeitgenössische Kunst wie zuletzt von Miquel Barceló Im Innenhof ist eine nette Cafeteria, die einen Ruhepol zu der sonst quirligen Hauptstadt bildet.



Ein Ort, der für Urlauber geeignet ist, die schwere Kunst nur mäßig ertragen. Hier werden schöne, kostbare Artefakte aus europäischen und außereuropäischen Kulturen um 11. bis zum 19. Jahrhundert ausgestellt. Besonders empfehlenswert im Museu Calouste Gulbenkian: Das Schmuckkabinett mit Werken von René Lalique. Draußen lädt der Skulpturenpark auf einen Spaziergang ein.

SPANIEN

Cádiz

Ein Museum unter offenem Himmel, mitten in der spanischen Natur: Der 30 Hektar große Fundación NMAC und Parque Natural La Breña y Marisma del Barbate im Süden Spaniens zeigt Skulpturen, Installationen, Konzept- und Performance-Kunst, sowie Land-Art-Projekte von internationalen zeitgenössischen Künstlern. Unter anderem mit Arbeiten vertreten sind dort Marina Abramovic, Olafur Eliasson, Sol LeWitt und James Turrell. Für den weiteren Freizeitspaß geht es in nur 20 Minuten mit dem Auto in den nahegelegenen "Parque Natural de las Marismas de Barbare" – wo der Atlantik zum Baden einlädt.



Madrid

Heißes Nachtleben, Stierkampf, Fußball. Spaniens Hauptstadt ist immer einen Besuch wert. Nach einem Bummel über Madrids Flaniermeile Gran Vía oder einem Café con leche auf der Plaza Mayor lohnt sich ein Besuch in der Ausstellung "Pop Art Mythen" im Museo Thyssen-Bornemisza an der Gran Vía. Gezeigt werden bis zum 14. September über 100 der legendärsten Pop-Art-Werke. Und die Liste der ausgestellten Künstler liest sich wie das Who´s who der Pop-Art-Geschichte: Andy Warhol, Roy Lichtenstein, Jasper Johns, Robert Rauschenberg, Tom Wesselmann, Claes Oldenburg, David Hockney, Peter Blake und Richard Hamilton.



Auf der anderen Seite des Paseo del Prado lockt unterdessen das weltberühmte Museo del Prado bis zum 5. Oktober mit seiner wohl interessanten Ausstellung des Jahres: El Greco und die moderne Malerei. Anlässlich des 400. Todesjahres von El Greco stellt der Prado 25 Greco-Gemälde rund 80 Werken bedeutender Künstler gegenüber, die auf die eine oder andere Weise von dem eigenwilligen Künstler der Spätrenaissance inspiriert sind. Die Ausstellung zeigt, dass Manet und Cézanne ebenso El Grecos Malerei erlagen wie Max Oppenheimer, Pablo Picasso und Egon Schiele. Sogar auf Roberto Matta, Jackson Pollock und Francis Bacon wirkte El Greco ein, der gleichzeitig zur Vaterfigur von Expressionisten, Surrealisten, Modernen und Kubisten wurde



Málaga

Wer in diesem Sommer an Andalusiens Costa del Sol relaxt, sollte vor oder nach dem Strandtag im Picasso-Museum vorbeischauen. Hier wird neben einer Werkschau des russischen Avantgarde-Künstlers Eliezer Markovich Lissitzky ein ganz neuer Aspekt aus Picassos künstlerischem Schaffen gezeigt: Picasso liebte fernsehen! Eigentlich schaffte sich Picassos Frau Jacqueline die Flimmerkiste aus Langeweile an, weil Picasso stets im Atelier malte. Was sie sich nicht erträumte: Picasso war fasziniert vom Fernsehen, weilte stundenlang mit ihr vor der Mattscheibe und benutzte die TV-Bilder sogar für seine Kreationen. Vor allem TV-Motive von Zirkusvorstellungen, Catchen sowie Mantel- und Degen-Filme a la "Zorro" oder "Die drei Muskeltiere" beeinflussten das Spätwerk des Künstlers.
Nicht weniger interessant ist in Málaga die Ausstellung der serbischen Performance-Künstlerin Marina Abramovic im Zentrum für zeitgenössische Kunst.



Santiago de Compostela

Wer sich in diesem Jahr auf den berühmten Jakobsweg macht, wird im nordspanischen Santiago de Compostela eine interessante kulturelle Überraschung erleben. Vor 800 Jahren pilgerte auch der Heilige Franz von Assisi nach Santiago, um zu den Gebeinen des Heiligen Jakobus zu beten. Aus diesem Anlass zeigt der weltberühmte Wallfahrtsort bis zum 30. November unter dem Titel "On the road" eine Kunstausstellung mit rund 44 Werken von 35 spanischen und international bekannten ausländischen Künstlern wie Antoni Tàpies, Antón Lamazares, Richard Long, John Cage, Anthony McCall oder Franz West. Es handelt sich um Werke, die sich mit dem "Pilgerweg" oder den Tugenden des Heiligen Assisi auseinandersetzen.

ENGLAND

Bruton

Im Südwesten Englands, zwischen Bristol und Southampton, finden im Hauser & Wirth Somerset parallel zur Ausstellung verschiedene Veranstaltungen statt, die es möglich machen Kunst hautnah zu erleben. Dank der ländlichen Abgeschiedenheit, gibt es die Möglichkeit, zwischen Wiesen und Feldern zu spazieren und anschließend in den Roth Bar & Grill einzukehren. Auf den Speiseplan kommt nichts von außerhalb, das Gemüse wächst in der Region, und auch das Fleisch kommt noch von glücklichen Tieren.

DÄNEMARK

Arken

In dem küstennahen Vorort der dänischen Hauptstadt liegt die "Arche" – das Arken Museum für moderne Kunst. Gezeigt werden über 400 zeitgenössische Werke, meist Arbeiten, die nach 1990 entstanden sind. Es sind Werke vieler dänischer und nordischer Künstler zu sehen, aber auch internationale Stars wie Ai Weiwei und Damien Hirst sind im Arken Museum vertreten. Direkt hinter dem Museum liegt ein Sandstrand, der keine Wünsche offen lässt.



Hillerød

Frischer Fisch, skandinavisches Laissezfaire und die typisch kleinen bunten Häuschen machen Dänemark zu dem beliebtesten Reiseziel der Deutschen. Das kleine Nachbarland hat aber auch eine beachtliche Anzahl von verwunschenen Schlössern. Wer dieses Jahr Kopenhagen besucht, sollte einen Ausflug in das 30 Kilometer entfernte Hillerød nicht scheuen. Hier befindet sich das imposante Schloss Frederiksborg, das zurzeit eine Bob-Dylan-Ausstellung zeigt. Ideal für Romantiker mit einem Hang zu Rock’n’Roll.



Humlebæk

Nördlich von Kopenhagen befindet sich eine der schönsten Museumsanlagen Dänemarks. Umgeben von Meer und eingebettet in einer riesigen Parkanlage können die Besucher abschalten und gleichzeitig Kunst besichtigen. Ursprünglich war Louisiana für dänische Kunst angedacht, entwickelte sich aber schnell zur Plattform für internationale Künstler wie Jackson Pollock, Louise Bourgeois oder Matisse.



Langeland

Zwischen Fünen und Lolland liegt die dänische Insel Langeland. Dänemark, ein Land das für seine Liebe zum Fahrrad bekannt ist, bietet grade hier schöne Radfahrer-Routen sowie diverse Wasseraktivitäten von Segeln, Surfen bis Angeln. Für Kunstliebhaber befindet sich ziemlich zentral auf der Insel der TICKON Schlosspark. Dank seiner Größe sollte man hier einen halben Tag einplanen um alles zu sehen. Die ausgestellte Kunst steht dabei 100 Prozent im Einklang mit der Natur. Ein Beispiel: Der "Organic Highway" – eine Straße mitten im Wald aus hunderten Baumstämmen.



Skagen

Der nördlichste Punkt Dänemarks hat drei Besonderheiten: Hier kann man Seelöwen in ihrer natürlichen Umgebung bestaunen, hier sieht man wie Nord- und Ostsee aufeinandertreffen und hier befindet sich ein kleines Dorfmuseum, das eine beachtliche Sammlung an dänischen Malern vorzuweisen hat. Vor dem Fischrestaurantbesuch also auf jeden Fall das Skagen Museum besuchen. Maler wie Laurits Tuxen zeigen das Dänemark des 19. und 20. Jahrhunderts. Allerdings nur noch bis 17. August. Wegen Umbauarbeiten schließt das Museum bis Mai 2015 seine Türen.  

GRIECHENLAND

Pythagorion

Zwischen Europa und Asien, nur 800 Meter vom türkischen Festland entfernt, findet sich auf der griechischen Insel Samos unter dem Titel "Borderline" eine Ausstellung der türkischen Künstlerin Nevin Aladag. Noch bis zum 10. Oktober dieses Jahres zeigt die
Schwarz Foundation die Einzelausstellung der Künstlerin, die sich vor allem mit Videoarbeiten, Klangstücken und räumlichen Interventionen auseinandersetzt. Das Haus der Stiftung liegt direkt am Hafen von Pythagorion und bietet, vor allem abends, einen beeindruckenden Blick auf das Mittelmeer und das türkische Festland.




Santorini

Die Insel in der südlichen Ägäis ist nicht nur etwas für Geologen und Archäologen. Auch Kunstbegeisterte kommen hier auf ihre Kosten Die Ausgrabungsstätte von Akrotiri, einer von einem Vulkanausbruch verschütteten Stadt aus der Bronzezeit, lockt mit Gebäuden und Fresken, die mit geometrische Mustern, Szenen aus Seefahrt und Landwirtschaft Einblicke geben in das Leben jener fernen Zeit. Sie blieben 3500 Jahre konserviert und sind in einem exzellenten Zustand. Nachdem 2005 ein Tourist von der herabstürzenden Überdachung erschlagen wurde, war die Anlage bis 2012 geschlossen. Zwischen 2009 und 2011 bekam die Anlage ein neues Dach.

Mehr zum Thema im Internet