Berlin

Multikulturell: Bekannt ist die Künstlerin Fahrelnissa Zeid (1901-1991) für ihren großformatigen, abstrakten Bildern, die als Synthese von islamischen, byzantinischen, arabischen und persischen Elementen beschrieben werden. Speziell die Bilder der späten Vierziger bis Sechziger Jahre der wichtigen türkischen Pionierin der Moderne stehen im Mittelpunkt der Ausstellung.

Fahrelnissa Zeid: "Fight against Abstraction", 1947, Öl auf Leinwand, 101 x 151 cm

Dortmund

Progressiv: Die Schau entwirft ein Bild Afrikas als Ort technologischer Innovation. Gezeigt werden 20 internationale künstlerische Positionen, die 12 Tech-Projekte aus den Maker-Szenen verschiedener Länder Afrikas gegenüber stehen.

Cristina De Middel: "Iko Iko“ aus "The Afronauts“, 2012

Dresden

Mit Köpfchen: Der menschliche Schädel steht im Mittelpunkt der Serie "Skulls" (2013-2015) der südafrikanischen Künstlerin Marlene Dumas (*1953), die im vollen Umfang im Albertinum zu sehen ist. Die Künstlerin ist in Dresden zur Zeit gleich doppelt vertreten - im Kupferstich-Kabinett stehen ihre rund 40 Arbeiten den Grafiken von Käthe Kollwitz gegenüber.

Marlene Dumas: "Skulls", 2011-15, Öl auf Leinwand

Düsseldorf

Am Busen der Natur: Vier Künstler, vier Positionen. Carl Wilhelm Kolbe d. Ä. (1757-1835) verarbeitet in seinen Radierungen die Landschaft um Dessau und steigert sie ins Fantastische. Franz Gertsch (*1930) widmet sich in farbigen Holzschnitten überdimensionierten Pflanzendarstellungen. Die Fotografin Simone Nieweg (*1962) untersucht Gärten als "Nutzlandschaften", wohingegen in Natascha Borowskys (*1964) Aufnahmen Müll und Äste an einem Küstenstreifen in Mumbai zu einer magischen Einheit verschmelzen.

  • "Magische Natur"
  • Termin: 20.10.2017 bis 7.1.2018
  • Museum Kunstpalast, Düsseldorf

Natascha Borowsky, "o. T. 422 201214", aus der Serie Transition, 2012/2014, Pigment Print, 40,5 x 59,4 cm

Essen

Zurückgeblickt: Angefangen bei seinen frühen Reportageaufnahmen, zeichnet die Retrospektive das vielfältige Werk des Schweizer Fotografen Balthasar Burkhard (1944-2010) nach. Er gilt als einer der Ersten, der die Fotografie als monumentales "Tableau“ in die zeitgenössische Kunst überführten.

Balthasar Burkhard: "Mexico City (Vulkan)", 1999, Silbergelatineabzug auf Barytpapier, 136,7 x 267,7 cm

Hamburg

Zwischen Kunst und Wissenschaft: In der Ausstellung von Eva Castringius, Joke Janssen und Anna Tautfest werden Möglichkeiten untersucht, Körper, Landschaften und Wissensformationen als unbeständig zu erfassen. In den Forschungsprojekten stellen die Künstler anhand von Abbildern, Objekten, Identitäten oder Körpern, die vollendete Daseinsform in Frage.

Collage aus Werken der drei Künstler

Karlsruhe

Die Welt verstehen: Die Ausstellung untersucht anhand von Kunstwerken und wissenschaftlichen Arbeiten, die auf analogen und digitalen Codes basieren, die Mechanismen der globalisierten und digitalisierten Welt, welche im wesentlichen von solchen Codes kontrolliert wird.

Matthew Plummer-Fernandez: "Vertigo in the Face of the Infinite", 2017 (fortlaufend), Webanwendung und Onlineshop, 3-D- Druck-Plastikfiguren, 3-D-Drucke, Tablets mit Ständern, Monitore

München

Zeitgemäß: Über 100 Werke aus verschiedensten Gattungen zeigen die Vielseitigkeit des israelischen, in New York lebenden Künstlers Seth Price (*1973). In seinem Werk setzt er sich kritisch mit dem technologischen Fortschritt und den damit einhergehenden Veränderungen in der visuellen Kultur auseinander.

Seth Price: "Different Kinds of Art", 2004, Vacuum-formed high-impact polystyrene, 12.2 x 86.4 x 7.6 cm

München

Im Dialog: Die georgische Künstlerin Thea Djordjadze (*1971) setzt sich in ihrer Raumarbeit mit Werken der Graphischen Sammlung München auseinander. Sie setzt ihrer Installation eigens ausgewählte Blätter der Sammlung entgegen und will so eine frische Sichtweise auf die klassischen Werke eröffnen.

Thea Djordjadze: "Space under", 2016, Gips, armiert, bemalt (9 Platten) Je: 81,3 x 246,4 x 5,1 cm

Stade

Bizarre Welten: Das Kunsthaus Stade ziegt die humorvollen Readymades des deutschen Künstlers Thorsten Brinkmann (*1971). Dieser gibt der künstlerischen Strategie Duchamps eine zeitgenössiche Wendung und nimmt Themen wie Konsum, Migration der Dinge und Fetischismus des Objekts in den Blick.

Thorsten Brinkmann: "Röckler", 2016

Wien

Dynamische Farbgewalt: Die Schau beleuchtet das gewaltige Lebenswerk des bedeutendsten flämischen Barockmalers Peter Paul Rubens (1577-1640). Mit etwa 70 internationalen Leihgaben, blickt die Ausstellung vor allem auf den Schaffensprozess und die überlegten Kompositionen des Malers.

Peter Paul Rubens: "Die vier Paradiesflüsse", um 1615, Öl auf Leinwand, 208 × 283 cm

Winterthur

Mensch und Maschine: Im Zentrum der Ausstellung stehen die Fotografien und Filme Jakob Tuggeners (1904-1988) aus der Welt der Arbeit und der Industrie. Sie reflektieren nicht nur die technische Entwicklung der Textilindustrie, sondern zeugen auch von Tuggeners Faszination für alle Arten von Maschinen.

Jakob Tuggener: "Werkzeugmaschinenfabrik, Moutier", 1942