Baden-Baden

Erleuchtet: In einer Einzelausstellung zeigt das Museum Frieder Burda rund 20 monumentale Fotoleuchtkästen des kandadischen Konzeptkünstlers Rodney Graham. In den ab 2000 entstandenen Arbeiten inszeniert sich der Künstler nicht nur auf ironische Weise selbst, er setzt sich dabei auch mit bekannten Bildern aus Musik, Literatur und Kunstgeschichte auseinander. Die Schau ist das Ergebnis einer engen Zusammenarbeit des Museums mit Rodney Graham.

  • "Rodney Graham"
  • Termin: 8.7.2017 bis 26.11.2017
  • Museum Frieder Burda, Baden-Baden

Rodney Graham: "Canadian Humorist", 2012, Leuchtkasten, 232,79 x 181,9 x 17,8 cm

Berlin

Malerisch: Der brasilianische Landschaftsarchitekt Roberto Burle Marx plante in einer über 60-jährigen Schaffensphase weltweit zahlreiche Parkanlagen, die mit abstrakten Formen an Malerei der klassischen Moderne erinnern. Mit mehr als 100 Exponaten bietet die Ausstellung einen umfangreichen Einblick in das Werk des Begründers der modernen Gartenarchitektur.

Roberto Burle Marx: "Mineral Roof Garden", 1983, Banco Safra headquarters, São Paulo

 

Berlin

Dekadent: Im Zentrum der Ausstellung stehen 12 Auqarelle des spanischen Malers, die dem vornehmen Modehaus Scabal 1971 als Vorlage für eine noble Stoffkollektion dienten. Fruchtbaren Einfluss hatte die Zusammenarbeit auch auf die künstlerische Arbeit des Surrealisten.

Salvador Dali: "Man of the Year 2000", 1971, Aquarell

 

Chemnitz

Meisterhaft: Als erster Lehrmeister wurde Lyonel Feiniger im Jahr 1919 von Walter Gropius dorthin berufen, wo in den Folgejahren Kunstgeschichte geschrieben werden sollte: an das Staatliche Bauhaus in Weimar. Bis 1925 leitete er die dortige druckgrafische Werkstatt. In Chemnitz werden nun rund 90 Aquarelle, Zeichnungen und Grafiken des gebürtigen Amerikaners gezeigt. Sie geben einen Einblick in Arbeiten der bedeutenden Schaffensjahre von 1910 bis 1955.

  • "Lyonel Feininger"
  • Termin: 9.7.2017 bis 3.9.2017
  • Kunstsammlungen - Museum am Theaterplatz, Chemnitz

Lyonel Feininger: "Ankunft des Seglers", 1934, Aquarell und Feder auf Papier, 19 x 29 cm

Duisburg

Eine runde Sache: In einem gemeinsamen Ausstellungsprojekt laden zwei Duisburger Museen zur kollektiven Verwirrung ein. Gezeigt werden Arbeiten aus dem vielschichtigen Werk des österreichischen Künstlers Erwin Wurm, der seit dem Ende der achtziger Jahre eine skurille Formensprache entwickelt und damit die Grenzen zwischen Skulptur, Objekt und Performance auslotet. Fotografien, Videos, Wandarbeiten, Stickbilder sowie Rauminstallationen bieten einen umfassenden Blick in das Schaffen des Künstlers.

  • "Erwin Wurm"
  • Termin: 7.7.2017 bis 3.9.2017 / 29.10.2017
  • Lehmbruck Museum und MKM - Museum Küppersmühle für Moderne Kunst

Erwin Wurm: "The Artist who Swallowed the World", 2006, 190 x 140 x 140 cm

 

 

Essen

Ausgezeichnet: Mit der Sonderausstellung "Design on Stage" werden in Essen die diesjährigen Gewinner des begehrten Red Dot Awards geehrt. Parallel dazu stellt die Radsportmanufaktur Canyon als Träger des Ehrentitels "Red Dot: Design Team of the Year" innovative Designleistungen in einer selbst konzipierten Ausstellung vor.

Red Dot Design Museum, 2017

 

Köln

Vielschichtig: Die Berliner Künstlerin Carolin Eidner experimentiert in ihren Werken mit Malerei, Skulptur sowie Fotografie und setzt sich mit unterschiedlichen Aspekten der Formgebung auseinander. Unter dem Titel  "A Creature of Doubt and Delay“ zeigt die Kölner artothek eine Auswahl von digitalen Zeichnungen, Objekten und raumformenden Eingriffen.

Carolin Eidner: "Milwaukee Stardust", 2016, digitaler Print auf Papier, 220 x 160 cm

Neuhausen/Fildern

Bewegend: In seiner Ausstellung versetzt der dänische Künstler das Publikum in Aktion, überschreitet Hemmschwellen und bringt Fremde zusammen. Die entstehenden Konstellationen begleitet Falsnaes als Choreograph und Animateur, überträgt diese Rolle jedoch im Verlauf der Performance auf Anwesende. Video- und Audioinstallationen, die im Ausstellungsraum gezeigt werden, erweitern das Stück multimedial.

Christian Falsnaes: "Existing Things", 2011, Performance, Video, Acryl auf Leinwand

Oldenburg

Zukunftsorientiert: Zwei Multimedia-Installationen des italienischen Fotografen und Videoküntlers setzen sich mit Fragestellungen der Meeresforschung auseinander. Ziel der Ausstellung ist es, auf Probleme globalen Ausmaßes aufmerksam zu machen. Die Arbieten regen den Besucher dazu an, über politisch relevante Themen wie Klimawandel oder Umweltverschmutzung nachzudenken.

Armin Linke: "OZEANE. Dialoge zwischen Meeresgrund und Wassersäule", 2017, Videostill

Schwerin

Geerdet: Als Begründer des Waldstilllebens widmete sich der Amsterdamer Maler Otto Marseus van Schrieck der naturgetreuen Darstellung der Tier- und Pflanzenwelt. Farbenprächtige Malereien und detailreiche Studien bezeugen den lebhaften Dialog zwischen Kunst und Wissenschaft im 17. Jahrhundert, dem goldenen Zeitalter der Niederlande.

Otto Marseus van Schrieck: "Waldboden mit blauen Winden und Kröte", 1660, Öl auf Leinwand, 53,7 x 68 cm

 

Wien

Good Luck: Ganze Generationen suchen es vergeblich: das Glück. Das Wiener 21er Haus geht mit der Ausstellung "Instructions for Happiness" auf Spurensuche und beleuchtet dabei künstlerische Positionen, die unterschiedliche Perspektiven auf das schwer greifbare Gefühl des Glücklichseins eröffnen. 

Simon Dybbroe Møller: "The Plumber & The Cook", 2015

Wien

Polarisierend: Hermann Nitsch sorgte als einer der Hauptvertreter des Wiener Aktionismus nicht selten für kontroverse Diskussionen. In einer Ausstellung beleuchtet die Kunsthalle arlberg1800 Entwicklungen, die Nitsch zur Idee des Orgien-Mysterien-Theaters geführt haben. Besonders die ab 1960 entstandenen Schüttbilder sind eine Vorstufe zu seinen skandalösen Aktionen.

Hermann Nitsch: "Schüttbild", 1978, Öl auf Leinwand