Berlin

Zwischen Welten: Die großformatigen Fotografien des deutschen Künstlers Michael Najjar zeigen außerirdische Lebenswelten, in denen er realistische und fiktive Elemente verknüpft. Im Mittelpunkt der Ausstellung "Planetary Echoes" steht die Vorstellung einer zukünftigen Besiedlung des Weltraums durch den Menschen.

Michael Najjar: “Europa”, 2015, Hybrid-Fotografie, Pigmentprint

Berlin

Authentisch: Der deutsche, in London lebende Fotograf Juergen Teller ist vor allem für seine Modeaufnahmen bekannt – nun werden Fotografien gezeigt, die durch ihre Beiläufigkeit eine Gegenposition zum Glamour der Mode bilden. Rund 250 Bilder geben Einblicke in diesen Teil seines Gesamtwerks.

Juergen Teller: "Anne & Elisa No.1", Spring/Summer 2016, Man About Town Magazine Cover

Darmstadt

I am you: Die österreichischen Zwillingsschwestern Christine und Irene Hohenbüchler arbeiten unter einer gemeinsamen Künstleridentität. Ihre Zeichnungen, Gemälde, Skulpturen und Installationen entstehen häufig in Zusammenarbeit mit gesellschaftlichen Gruppen, die nicht von vornherein im Fokus kreativen Schaffens stehen, wie etwa Psychiatriepatienten oder Strafgefangene.

Christine und Irene Hohenbüchler, aus der Serie: "... denk mal an ...", 2016, Bleistift und Buntstift auf Papier

Essen

Schnipseljagd: Das Museum Folkwang zeigt Arbeiten von Bogomir Ecker, Sebastian Riemer und Thomas Ruff, die sich einem gemeinsamen Gegenstand widmen: Pressebilder aus aufgelösten Zeitungsarchiven. Sie sind der Ausgangspunkt ihrer ganz unterschiedlichen Reflexionen über das fotografische Bild.

  • "Ecker Riemer Ruff – Retouched"
  • Termin: 20.4.2017 bis 5.6.2017
  • Museum Folkwang, Essen

Sebastian Riemer: "Snake Stunt (Portia)", 2017, Pigmentprint, 159 x 127 cm

Hamburg

Nichts für Frühaufsteher: Unter dem Motto "Stars & Sternchen" laden am Samstag über 50 Häuser zur 17. Langen Nacht der Museen in Hamburg ein. Das nächtliche Programm gewährt besondere Einblicke in die Sammlungen und Ausstellungen der Museen, in die Arbeit hinter den Kulissen und in Bereiche, die sonst nicht öffentlich zugänglich sind. Der Kunstverein in Hamburg zeigt beispielsweise eine retrospektiv angelegte Werkschau des fiktiven Malers Jed Martin gewidmete, Protagonist in Michel Houellebecqs Roman "Karte und Gebiet". Die Ausstellung ist eine Kooperation mit dem Schauspielhaus Hamburg, das bis Mitte Mail an vier Abenden ein Stück über die Figur aufführt. Premier ist an 21. April, 18 Uhr.

Jed Martin: "Damien Hirst und Jeff Koons teilen den Kunstmarkt unter sich auf", 2017

Leipzig

Made in China: Die Kollektion von Heribert Meurer mit fast 200 frühchinesischen Tellern, Vasen und Figuren bietet einen einzigartigen Überblick über die Entwicklung der chinesischen Keramik zwischen 1050 v.Chr. und 1280 n.Chr. Die Sammlung wird im Dialog mit modernen Stücken ausgestellt um Parallelen, Referenzen und Einflüsse des frühchinesischen Handwerks auf das der heutigen Zeit sichtbar zu machen.

"Reiterin" (Grabbeigabe), China, Tang-Dynastie (618–907), Schenkung Dr. Heribert

München

Tiefe Einblicke: Die belgischen Künstler Jos de Gruyter und Harals Thys arbeiten seit 30 Jahren zusammen und produzieren fortwährend eine Unmenge von Videos, Zeichnungen, Skulpturen, Installationen, Performances und Fotografien. Das Künstlerduo erzählt von den morbiden und bizarren Seiten des menschlichen Seins, von seinen absurden technologischen Prothesen und seinen Neurosen und Traumata.

Jos de Gruyter & Harald Thys: Fimstill aus: "Ten Weyngaert", 2007, 26 minutes, Courtesy of the artists and Galerie Isabella Bortolozzi, Berlin

 

 

 

 

 

 

 

München

...und Action! Kino der Kunst versteht sich als Ausstellung und Filmfestival zugleich. Es dient als Vitrine aktuellster Kunstströmungen rund um das Thema Film und als internationaler Treffpunkt von Künstlern, Kuratoren und Publikum. Kino der Kunst findet in Münchner Kinos und Museen statt.

Julian Rosefeldt: ‘Manifesto ’, 2015, Internationaler Wettbewerb

Unna

Es werde Licht: Der International Light Art Award wird seit 2015 an Künstler vergeben, die sich mit dem Medium Licht beschäftigen. Neue Technologien, Energienutzung und Nachhaltigkeit werden im diesjährigen Wettbewerb eine wichtige Rolle spielen. Neben der dauerhaften Ausstellung von Lichtinstallationen weltweit renommierter Künstler wird das Zentrum für Internationale Lichtkunst die Arbeiten der drei Finalisten zeigen.

Tilman Küntzel: "Lüster", 2016, Skizze des Zentrums für Internationale Lichtkunst, Unna

Würzburg

Spiel mit der Wahrnehmung: Mit seinem kunstpolitischen Credo "Kunst für Alle“ wandte sich der ungarische Op-Art-Künstler Victor Vasarely ausdrücklich an alle Bevölkerungsschichten. Seine Kunst zielte über die tradierten Präsentationsformen hinaus und bezog Alltagsdinge und solche des öffentlichen Lebens mit ein. 50 Gemälde und 12 Druckgrafiken präsentieren seine gestalterischen Forschungen und Experimente zu räumlichen, optisch-irritierenden Effekten.

Victor Vasarely: "EG-1 1967", Sammlung Würth