Berlin

Reformation: Die Schau erzählt die weltumspannende Geschichte des Protestantismus, die um 1500 einsetzt und bis in die Gegenwart reicht. Sie wird exemplarisch an Deutschland und Europa, Nordamerika, Korea und dem heutigen Tansania dargestellt.

Martin Luther im Kreise von Reformatoren, 1625/1650, Deutsches Historisches Museum, Berlin

Bern

Freiheitsliebe: Zum 100. Jahrestag der russischen Oktober-Revolution von 1917 widmet sich das Kunstmuseum Bern diesem Ereignis mit der Ausstellung "Die Revolution ist tot. Lang lebe die Revolution!". Mit Arbeiten von Kasimir Malewitsch bis Donald Judd, von Alexander Deineka bis Yael Bartana macht sich das Kunstmuseum auf die Spuren des "Sozialistischen Realismus" und spürt seinem Einfluss bis in die Gegenwartskunst nach.

Yael Bartana: "And Europe Will Be Stunned / Zamach (Assassination)", 2011, 1-Kanal-Video und Soundinstallation, Annet Gelink Gallery, Amsterdam

Bonn

Neuland: Die Ausstellung öffnet Perspektiven auf eine in Europa wenig bekannte Bildwelt eines über Jahrzehnte verschlossenen Landes. Die Schätze aus den Gräbern zweier elamischer Prinzessinnen und die spektakulären Funde aus den Gräberfeldern von Jiroft werden erstmals außerhalb des Irans gezeigt.

Zitadelle von Bam, Oktober 2003, Provinz Kerman, Südostiran

Chemnitz

Kontrastreich: In ihren großformatigen, schwarz-weißen Porträts, Landschaftsdarstellungen und Fantasiewelten beschäftigt sich die deutsche Malerin Nadja Poppe mit dem Thema Existenz. Ab dem 2.5.2017 sind darüber hinaus Arbeiten des Künstlerpaars Maria und Vlado Ondrej zu sehen, die sich mit der historischen Technik des Glasklischeedrucks befassen.

Nadja Poppe: Ochse, 2011, Graphit auf Papier, 21,5 x 30,5 cm

Düsseldorf

Exquisit: Die Ausstellung zeigt eine Auswahl herausragender Werke der Sammlung Kemp, die rund 2500 Gemälde, Skulpturen, Zeichnungen und Druckgraphiken umfasst. Der Schwerpunkt liegt auf der Düsseldorfer Kunst nach 1945, aber auch namhafte internationale Künstler sind vertreten.

Reiner Ruthenbeck: "Tisch auf gelber Kugel", 1984, Holz, Gips, gefasst, 82 x 151 x 99,5 cm, Stiftung Museum Kunstpalast, Düsseldorf

Hamburg

Zynisch: Das Motto der Jahresausstellung "schön falsch leben" ist aus einer freien Reflexion über Adornos Satz "Es gibt kein richtiges Leben im falschen" entstanden. Mit kritisch-ironischer Distanz beschäftigen sich die teilnehmenden Künstlerinnen und Künstler in ihren Werken mit lügenden Politikern, manipulativen Massenmedien, sozialer Ungleichheit und dem Wunsch nach einem selbstbestimmten Leben.

Ute Kühn: "Just a game", 2017, Fotografie auf Karton, Kunsthaus Hamburg

Magdeburg

Durch die Linse: Mit über 100 Fotografien gibt die Ausstellung einen repräsentativen Einblick in das bemerkenswerte Porträtwerk des deutschen Fotografen August Sander. Seine Arbeiten zeigen Menschen des 20. Jahrhunderts und spiegeln kulturelle, soziale, wirtschaftliche und politische Aspekte der damaligen Zeit wider.

August Sander: "Grobschmiede", 1926, Gelatinesilberabzug von 1997, Die Photographische Sammlung / SK Stiftung Kultur, Köln

München

En vogue: Die Kunsthalle München zeigt eine Retrospektive mit etwa 220 Objekten, Filmen und Bildern von Peter Lindbergh. Mit seinen Aufnahmen für die "Vogue", "Vanity Fair", "Allure" und den "Rolling Stone" gilt er als einer der einflussreichsten Modefotografen der letzten vierzig Jahre.

Peter Lindbergh: Kate Moss, 1994, Harper’s Bazaar, Gagosian Gallery, Paris

München

Urban: 50 internationale Street-Art-Künstler, darunter bekannte Namen wie Banksy, Shepard Fairey, Ganzeer, das iranische Duo Icy & Sot oder die Künstlerin Olek sind bei der Ausstellung vertreten. "Magic City" soll für Vielfalt, Offenheit und für ein vorurteilsfreies globales Gemeinschaftsgefühl stehen.

Tristan Eaton: "Magic City", Street Art Exhibition

Wuppertal

Selten im Schweinwerferlicht: Adolf Erbslöh wird eine umfassende Werkschau gewidmet, die die Rolle des Künstlers als Avantgarde-Macher ins Zentrum rückt. Zusammen mit Marianne von Werefkin und Alexej Jawlensky gründete der deutsche Maler die Neue Künstlervereinigung München, aus der später der Blaue Reiter hervorging.

Adolf Erbslöh: "Mädchen mit rotem Rock", 1910, Öl auf Pappe, 114 x 86 cm, Von der Heydt-Museum, Wuppertal