Berlin

Color Clash: Der Fred-Thieler-Preis zeichnet herausragende Maler aus und ging in den letzten Jahren an Künstler wie Bernhard Martin, Gerwald Rockenschaub, Cornelia Schleime oder Katharina Grosse. Zu sehen sind nun Werke der für ihre großformatigen, farbintensiven und ornamentalen Bilder bekannten Schweizer Malerin Christine Streuli.

Christine Streuli: "Warpainting_4", 2016/2017

Bremen

Toxisch: Die großformatigen Gemälde der deutschen Malerin Sibylle Springer pendeln zwischen Abstraktion und Figuration, Schönheit und Schrecken, Geschichte und Gegenwart. Sie werden durch Zeichnungen sowie eine Atelierwand ergänzt.

Sibylle Springer: "Gift", 2016, Acryl auf Leinwand, 115 x 90 cm, (nach Rachel Ruysch, 1716), Sammlung Birgit und Michael Schipper, Hamburg, Foto: Frank Scheffka

Dresden

Kunst oder Produkt? Der in Paris lebende, österreichische Designer Robert Stadler lässt die Hierarchien zwischen Auftrags- und freien Arbeiten verschwimmen. Über 70 Werke werden im Dialog mit Objekten aus der Sammlung gezeigt.

  • "You May Also Like: Robert Stadler"
  • Termin: 18.3.2017–25.6.2017
  • Kunsthalle im Lipsiusbau, Dresden

"Männermaske", wohl Süddeutschland oder Österreich, 1. Hälfte 19. Jh., Holz, 25 x 16 cm, Museum für Sächsische Volkskunst

Frankfurt am Main

Stadtrundfahrt: Nur wenige haben das Stadtbild Frankfurts so geprägt wie das Archtekturbüro ABB unter Otto Apel. Die Ausstellung zeigt Abbildungen von Bauten wie den Städtischen Bühnen, der Deutschen Bundesbank oder dem Hotel Intercontinental aus den 1960er/70er Jahren, die aktuellen Fotos gegenüberstehen.

Otto Apel, Schauspiel, Frankfurt am Main, 1963

Hannover

Kopfkino: Zu sehen ist das multimediale Werk der belgischen Künstlerin Anne-Mie van Kerckhoven aus rund 40 Schaffensjahren. Thematisch dreht sich ihre Arbeit um das menschliche Gehirn und seine Möglichkeiten und Grenzen zwischen Logik und Absurdität.

Anne-Mie van Kerckhoven: "Zwevend" (Floating), 1999, Verschiedene Materialien auf PVC mit magnetischer Rückseite, 50,0 x 38,5 cm

Karlsruhe

Phantasiewelten: Die Ausstellung entführt die Besucher in eine märchenhafte Welt voll wundersamer Fabelwesen. Gezeigt werden Illustationen aus der Drachenwelt, aus "Lilli und Flosse", aus der "Tintenwelt"-Trilogie sowie aus der "Reckless"-Reihe der Kinder- und Jugendbuchautorin Cornelia Funke.

Cornelia Funke: "Saum des Himmels", 2016

 

Leipzig

Körpermodifikation: Die Ausstellung gibt Einblicke in die Ursprünge der Körperkunst, ihre zeitlichen und regionalen Ausprägungen, ihre kulturelle und historische Dimension, mit Objekten, Grafiken und Multimediastationen.

Kollektion Bettina Kletzsch

Linz

Zwischen Kunst und Wahn: Die Ausstellung zeigt in Österreich entstandene Arbeiten, der von Jean Dubuffet geprägten, jenseits der etablierten Kunst entstandenen Strömung, psychisch kranker, meist autodidaktisch arbeitender Menschen.

  • "Psycho Drawing – Art brut und die 60er und 70er in Österreich"
  • Termin: 17.3.2017–11.6.2017
  • Lentos-Kunstmuseum, Linz

Johann Hauser: "Tigerkopf" (Ausschnitt), 1982

Nürnberg

NO!art: Boris Lurie hat ein radikales Werk hinterlassen, das in Bild und Wort den bürgerlichen Kunstbegriff attackiert. Die Schau betrachtet sein Werk neu, als eine Art als Psychogramm seiner Zeit.

Boris Lurie: "No with Mrs. Kennedy", 1963

Wien

Mix and Match: Expressionistische, fauvistische, kubistische und futuristische Einflüsse machen sich in den meist farbintensiven und großformatigen Werken von Alfred Wickenburg bemerkbar. Die Ausstellung zeigt exemplarisch die künstlerische Enwicklung des Österreichers.

Alfred Wickenburg: "Rinaldo und Armida", 1923, Öl auf Leinwand, 110,5 x 159,5 cm

Wiesbaden

Balanceakt: Die Ausstellung – konzipiert in enger Zusammenarbeit mit dem US-amerikanischen Künstler Richard Serra – versammelt frühe Arbeiten, die sogenannten „Prop Pieces“, sowie Videoarbeiten der späten sechziger und frühen siebziger Jahre, unter anderem aus dem Museum of Modern Art, New York, der Tate, London, sowie dem Centre Pompidou in Paris. Das Stellen, Lehnen und letztlich auch Ausrichten der verwendeten Bleiplatten korrespondiert mit den einfachen Handlungen der filmischen Arbeiten.

Richard Serra: "2-2-1: To Dickie and Tina", 1969. Tate, London. Purchased with assistance from the American Fund for the Tate Gallery 1997