Berlin

Wanted! Zeitgenössische Künstler wie Martin Assig, Norbert Bisky, Christian Jankowski oder Tobias Rehberger machen sich auf die Suche nach Franz Marcs "Der Turm der blauen Pferde", ein bis heute verschwundenes Meisterwerk der Klassischen Moderne, und präsentieren ihre Ergebnisse in der Schau. Die Ausstellung im Berliner Haus am Waldsee ist ein Kooperationsprojekt mit der Staatlichen Graphischen Sammlung München.

Franz Marc: "Der Turm der blauen Pferde", 1913, Öl auf Leinwand, 200 x 130 cm, seit 1945 verschollen

Berlin

Auf dem Sprung: Wandel und Bewegung stehen im Mittelpunkt einer aktuellen Ausstellung in Berlin. Zu sehen sind etwa Bewegungsstudien aus dem Unterricht im Vorkurs sowie aus allen Bauhaus-Werkstätten von Schülern und Lehrern wie Walter Gropius, Wassily Kandinsky, Paul Klee, Oskar Schlemmer oder László Moholy- Nagy. Es ist die letzte Sonderausstellung zum Bauhaus vor dem Auszug aus dem Gebäude des Bauhaus-Archivs im Frühjahr 2018.

Pacific & Atlantic Photo (Fotografie), Marcel Breuer, (Entwurf Stühle), Gymnastik im Walde. Vorbildlicher Sprung über 3 Stühle, nach 1927

Dortmund

Ich sehe was, das du nicht siehst: Wenn wir ein Bild betrachten, dann gibt es in der Regel Informationen an uns weiter. Wir erkennen Themen, Muster oder Botschaften und entwickeln so Meinungen, Gefühle, Wahrnehmungen von Wirklichkeit. Wie diese eindeutig erscheinende Realität in Wanken geraten kann, zeigen die Werke verschiedener Künstler im Rahmen einer aktuellen Ausstellung in Dortmund.

  • 4.3.2017 bis 9.4.2017
  • Künstlerhaus, Dortmund

Katharina Maderthaner: "Zick Zack", 2016, Acryl auf Holz, Größe variabel

 

Düsseldorf

Metamorphose: Die Schau verfolgt die ersten künstlerischen Schritte des Belgiers Marcel Broodthaers (1924–1976) als Lyriker und Fotograf über die Hinwendung zur Objektkunst bis hin zur Malerei mit insgesamt 200 Werken. In Kooperation mit dem Museo Nacional Centro de Arte Reina Sofía in Madrid und dem MoMA in New York.

Marcel Broodthaers: "Modèle: La Pipe", 1969, Farbe auf vakuumgeformtem Plastik, 83,5 × 121 × 0,5 cm

Frankfurt am Main

Willkommenskultur: Mit einer erneuten Präsentation des Projekts, das auf der 15. Internationalen Architekturausstellung 2016 in Venedig zu sehen war, reagiert die Ausstellung darauf, dass im Jahr 2015 die deutschen Grenzen für rund eine Million Flüchtlinge offen gehalten wurden und fordert dazu auf, über Deutschland als offenes Einwanderungsland nachzudenken.

Anja Weber: "Bellevue di Monaco, Muenchen"

Hamburg

Grenzerfahrung: Ob geographisch, sozial oder kulturell – das Thema Grenzen prägt aktuell besonders stark die Stimmung in Europa. Das Haus der Photographie der Deichtorhallen Hamburg zeigt unter dem Titel "Shifting Boundaries" die fotografischen Essays von zwölf Künsterinnen und Künstlern, die sich mit ihren Werken der europäischen Geschichte nähern. Sie zeigen, wie Schranken und Grenzverschiebungen Wahrnehmung verändern können und die Gegenwart prägen.

Marie Sommer: "The Circular Ruins / Die kreisförmigen Ruinen", 2015

Heidelberg

Gesichter des Wahnsinns: Zusammenstoßende Himmelskörper, groteske Gestalten und Querschnitte durch Tierköper – die Schau "Geistesfrische" in Heidelberg rekonstruiert die Sicht des österreichischen Grafikers Kubin (1877–1959) auf die Sammlung des Kunsthistorikers und Psychiaters Prinzhorn (1886–1933) im Kontext eigener Arbeiten zum Thema "Wahnsinn".

Alfred Kubin: "Drohender Zusammenstoß", 1905, Inv. Nr. 6057

Herford

Schamlos: Humorvoll bis provokativ stellen Künstler wie Berlinde De Bruyckere, Miriam Cahn, Rineke Dijkstra, Bruce Gilden und Gillian Wearing in der Herforder Ausstellung "Die innere Haut – Kunst und Scham" gängige Normvorstellungen infrage oder verstoßen bewusst gegen gesellschaftliche Tabus.

Clemens Krauss: "Selbstportrait als Kind | Self-portrait as a child", 2017, Silikon, Farbe, Eigenhaar, Dimension variabel

Münster

Plastische Gedanken: Nach der Veröffentlichung vieler Kurzgeschichten, Sammlungen autobiografischer Notizen und Anekdoten erzählt Zin Taylor im Westfälischen Kunstverein in Münster nun bildhauerisch Geschichten und gibt seinen Ideen und Gedanken so neue Formen. Der kanadische Künstler (*1978) entwickelt für die Ausstellung eine Gesamtkomposition aus Skulpturen, Wandzeichnungen und einer Klangkulisse.

Zin Taylor, Installationsansicht Westfälischer Kunstverein, Foto: Hanna Neander

Wien

Traumwelten: Die Gruppenaussstellung "I dreamed we were alive" zeigt die Arbeiten von fünf jüngeren Künstlern, die teils sehr intime Einblicke in eigene Erfahrungen, Träume und Erinerungen geben. Alle Teilnehmer arbeiten vorwiegend fotografisch.

  • "I Dreamed We Were Alive"
  • 3.3. bis 18.6.17
  • Kunst-Haus – Museum Hundertwasser, Wien

Borjana Ventzislavova: "It's just me in there and I am naked", 2012

Zürich

Zwischen Sicherheit und Sehnsucht: Die Gruppenausstellung in der Züricher Kunsthalle interessiert sich dafür, wie Künstler an verschiedenen Orten der Welt lokale Gegebenheiten untersuchen und thematisieren.

Ramin Haerizadeh, Rokni Haerizadeh and Hesam Rahmanian, drawings for animation, "From Sea to Dawn", 2016-2017

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