Baden-Baden

Zur Wiedereröffnung: Für die Ausstellung in Baden-Baden hat Michael Müller jeden einzelnen Raum der Kunsthalle anders angelegt - es reicht für mehr als 13 Ausstellungen. Verschiedenste Themen kommen hier zur Geltung, die sich von Literatur, Sprache, Schrift, Musik und Tanz, über Mythologie und Natur, Religion und deren Rituale, über Geschlechtsidentität oder Kleidung bis zum Betriebssystem Kunst erstrecken.

Michael Müller: "Hermes & Hermaphrodites", 2015

Basel

Hoch hinaus: Mit gleich zwei Schauen startet das Kunstmuseum in Basel in die neue Ausstellungssaison: Während sich "Catharina van Eetvelde - Glad They Were There"  auf das Werk der in Paris lebenden Künstlerlin konzentriert zeigt das Museum parallel Arbeiten von Joahnnes Willi, der als Konzeptkünstler spezifisch künstlerische und handwerkliche Praktiken nachahmt.

Johannes Willi: "anothermountainman", 2016

Berlin

Mit Auszeichnung: Die Retrospektive zeigt Arbeiten der deutschen Malerin, Autorin, Performancekünstlerin und Filmemacherin, die in diesem Jahr den Preis für ihr Lebenswerk erhält. Sie gibt Einblicke in das Schaffen der Künstlerin von den 1980er-Jahren bis heute und zeigt gleichzeitig großformatige Gemälde der Förderpreisträgerin Tatjana Doll.

Cornelia Schleime: "Blind Date", 2007

Cottbus

Ost und West: Mit seinen fotografischen Arbeiten hat Rudi Meisel eine Generation dargestellt, die durch die Mauer zwei Gesellschaftsgruppen zählte. Im Westen und Osten fotografierte Meisel Alltagssituationen, Volksfeste oder biedere Beharrlichkeit und stellte dabei immer wieder die Frage, was überhaupt West oder Ost ist. Die Ausstellung zeigt nun seine dokumentarische Gegenüberstellung, die einen intensiven Blick darauf wirft, was die Eigenheiten des deutschen Volkes eigentlich ausmachen. 

Rudi Meisel: "S-Bahnsteig Alexanderplatz, Berlin-Mitte", 1980

Essen

Design auf Japanisch: Die Ausstellung zeigt mit 100 Exponaten, wie sich japanische Designer in ihrer Arbeit einerseits an westlichen Stilrichtungen wie Bauhaus und Funktionalismus orientieren und andererseits aus der Tradition ihrer formbetonten Kultur schöpfen.

Kartell: "Invisible Table"

Frankfurt

Frau gegen Mann: Rund 140 Werke veranschaulichen, wie kontrovers Künstler auf die Konstruktion von Geschlechtermodellen in der Kunstgeschichte reagierten und wie sie Stereotypen, Idealbilder und Identifikationsfiguren verarbeiteten. Zu der Ausstellung gehören Werke von Frida Kahlo, Franz von Stuck, Max Liebermann und Edvard Munch.

Lovis Corinth: „Salome II, 1899/1900

Hannover

Die Gewinnerin: Anlässlich der Verleihung des Sprengel-Preises und der Gewinnerin Toulu Hassani zeigt die Ausstellung Bilder und Objekte, die ihren Umgang mit dem Medium Bilde zeigen. Mit ihrem Hinterfragen, was ein Bild oder Abbild heute bedeutet, schafft sie fast meditative, leise klingende und mit Licht und Schatten interagierende Werke.

Toulu Hassani: "Ohne Titel", 2016

Karlsruhe

Drei Nomaden: Die umfangreiche Ausstellung stellt den nomadischen Geist der Beat Generation vor, die die US-amerikanischen Dichter, Musiker und Künstler William Burroughs, Allen Ginsberg und Jack Kerouac in den fünfziger Jahren begründeten. Wie sie die literarische und künstlerische Bewegung, die bis heute stilprägend ist, beeinflusst haben, wird hier interdisziplinär durch Fotos, Filme und Musik, die unter anderem in Paris, New York und Mexiko entstanden sind, deutlich.

John Cohen: "Robert Frank, Alfred Leslie, Gregory Corso", 1959

München

Siglo de Oro: Über 100 Werke aus internationalen Sammlungen spiegeln die Vielfalt der Kunst während des Goldenen Zeitalters in Spanien wider. Mit Protagonisten wie Diego Velazquez und El Greco wird aus einem der wichtigsten Kapiteln der europäischen Kunstgeschichte erzählt, das viele internationale Sammlungen bis heute prägt.

Diego Velázquez: "Bildnis einer Dame", um 1630–1633

Salzburg

Der Kritiker: Große Teile der in den sechziger Jahren entstandenen "Prototypen", angesiedelt zwischen Architektur, Design und Skulptur, werden in Verbindung mit weiteren Arbeiten des österreichischen Künstlers und Architekten Walter Pichler in der Ausstellung gezeigt. Pichlers Werk zeichnet sich besonders durch seine Ablehnung des Funktionalismus, der die Funktion über die Form stellte, aus. Vielmehr sollte Architektur für ihn "zweckfrei" sein.

Walter Pichler: "TV-Helm (Tragbares Wohnzimmer)", 1967

Salzburg

Zurück zur Klassik: Der österreichische Künstler Markus Schinwald greift in seinem malerischen Schaffensprozess auf alte Gemälde, vorwiegend aus der Zeit des Biedermeiers, zurück, die er dann durch Hinzufügen von sonderbaren Elementen wie Prothesen oder Apparaturen bearbeitet. Die Ausstellung zeigt, wie er sich verschiedener Medien, unter anderem Video, Zeichnung, Skulptur und Installation, bedient und dabei Welten gestaltet, in denen sich Theater, Soziologie, Philosophie, Psychologie und selbst Fetischismus begegnen.

Markus Schinwald: "Untitled #X", 2015

Wien

Gegen den Strom: Die bislang größte Retrospektive des slowakischen Künstlers Július Koller umfasst sein gesamtes Schaffen seit den frühen sechziger Jahren. Koller gilt als einer der wichtigsten Künstler der Nachkriegszeit in Osteuropa, der besonders in den letzten zehn Jahren weltweit die Arbeit einer jungen Künstlergeneration beeinflusst hat.

Julius Koller: "Ufonaut", 2004

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