Berlin

Flucht und Ankunft: Die Ausstellung im Museum Europäischer Kulturen zeigt Erfahrungen, Wünsche, Wohnsituationen sowie Perspektiven von Geflüchteten auf. Gemeinsam mit der Schweizer Künstlerin Barbara Caveng, der Initiative KUNSTASYL und Bewohnern eines Wohnheims für Asylsuchende, konnte das Ausstellungsprojekt realisiert werden.

KUNSTASYL: " Im Heim für Geflüchtete und Asylsuchende", Berlin-Spandau

Berlin

Aus der Natur: Ein akustischer Parcours des Berliner Künstlerduos Serotonin wird von großformatigen Bildzyklen des peruanischen Künstlers Fernando Bryce ergänzt. Dessen Siebdrucke und Zeichnungen stehen ebenso wie der Akustik-Parcours im Zeichen der zweiten Runde des Internationalen Modellprojektes "Kunst/Natur". Das Projekt inszeniert die Geschichte des Museums für die Sammlung um 1900.

Fernando Bryce: "Tuschezeichnung 1", aus dem Zyklus "Auf frischer Tat", 2016

Berlin

Ideologie vs Idealismus: Die Ausstellung "Common Affairs“  zeigt Perspektiven zu der Veränderung der polnischen und internationalen Kunst im Vergleich auf. Es geht um die Frage, wie Kunst durch öffentliche oder private Förderung ideologisch instrumentalisiert wird. Die Ausstellung orientiert sich zeitlich an der Geschichte Polens von der Industrialisierung über die Weltkriege und den Holocaust bis hin zum Eintritt in die Europäische Union.

Anna Okrasko: "Patriot", Collage auf Papier, 2015

Bielefeld

Eigenkuration: Anohni wurde als Anthony Hegarty mit der New Yorker Avantgarde Band Anthony and the Johnsons von Musikexperten hochgelobt. Die transsexuelle Künstlerin zeigt jetzt Collagen, Fundstücke, enkaustische Gemälde und Arbeiter anderer Künstler in Bielefeld. Einen Teil der Ausstellung kuratierte die Künstlerin sogar selbst. Hier stellt sie Künstler wie Peter Hujar und Kazuo Ohno aus, die sie selbst inspirierten.

Anohni: "Swanlights", Farbdruck auf Aluminium aufgezogen

 

Dresden

Antiken-Gaudi: In Dresden werden aktuell 50 antike und barocke Porträts und Porträtstatuen, hauptsächlich aus Marmor und Buntmarmor, gezeigt. Die Antikensammlung des Albertinums gehört zu den ältesten museal präsentierten Sammlungen außerhalb Italiens.

Bildnis des: "Septimus Severus", Serapis-Typus, auf neuzeitlicher Büste, 200-211 n. Chr.

Hamburg

Im Vergleich: Freizeit versus Arbeitszeit. Das Museum für Kunst und Gewerbe zeigt in 60 historischen Abzügen zweier Konvolute des Hamburger Fotoateliers J. Hamann, Szenen aus der Arbeitswelt und solche aus der organisierten Freizeit im Sportverein. Darstellungen emsiger Arbeiter in Fabrikhallen und Handwerksbetrieben treffen auf Darstellungen von engagierten Turnern.

Atelier J. Hamann: "Handstand", 1905-1910

 

Karlsruhe

Ein Album voll: In Karlsruhe werden rund 130 Arbeiten aus der Fotosammlung Städtischen Galerie gezeigt. Darunter Arbeiten der Künstler Bernd und Hilla Becher, Anna und Bernhard Johannes Blume, Candita Höfer, Benjamin Katz, Jürgen Klauke, Barbara Klemm, Sigmar Polke, Thomas Ruff und Thomas Struth.

Sigmar Polke: Ohne Titel. (Oberkassler Brücke), 1971/83, Schwarzweißfotografie mit verschiedenen Farben übermalt

Konstanz

Aus dem Iran: Die Kunst des Irans führt im Westen noch immer völlig zu unrecht ein Nischendasein. Über Jahrzehnte hat sich im persischem Raum eine lebendige und spannende zeitgenössische Szene entwickelt, die sich durch Vielschichtigkeit auszeichnet und auf einer tiefgreifenden, reichen Kultur basiert. Sieben junge Künstler und Künstlerinnen aus dem Iran geben in Konstanz einen Einblick in diese.

  • Made in Iran
  • 23. Juli bis 18. September 2016
  • Kunstverein Konstanz

Samira Hodaei: "Gordian Knot ", 2016

Ravensburg

Populäre Porträts: John F. Kennedy, die Queen oder Uschi Obermayer. All diese Persönlichkeiten hatte der deutsche Fotograf Guido Mangold bereits vor seiner Linse. 100 Momentaufnahmen des Künstlers werden jetzt in Ravensburg gezeigt. So kann man sich zwischen Louis Armstrong und Konrad Adenauer auf Erkundungstour durch das kollektive Bildgedächtnis begeben.

Guido Mangold: "Louis Armstrong, Der Schweiß am Ende des Blues". Armstrong beim Konzert in der Dortmunder Westfalenhalle, April 1962

Salzburg

Afrika trifft Europa: Marcel Odenbach ist seit den 1970er Jahren als Vorreiter der Videokunst bekannt. Später wurden auch seine Collagen und Zeichnungen populär. Seine Installation "Sprünge in die Warnehmung“ in der  Kunst- und Wunderkammer des DomQuartiers Salzburg, beleuchtet die Unterschiede zwischen Afrika und Europa. Der europäische Blick des 20. Jahrhunderts auf den afrikanischen Kontinent wird dabei ebenso thematisiert, wie das Ende der Apartheid oder die Person des abessinischen Kaisers Haile Selassie.

Die Kunst- und Wunderkammer des DomQuartier in Salzburg. In einem der barocken Vitrinenschränke wird Odenbach seine Installation aufbauen.

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