Der Farbenstürmer
Emil Nolde ist berühmt für strahlende Blumenbilder und dramatisch, farbige Landschaften. Dabei hatte auch das Fantastische und Bizarre stets einen festen Platz in seiner Kunst
»Ich weiß, dass ich recht habe«
David Hockney hasst Rauchverbote, kann wie ein Meister des 17. Jahrhunderts zeichnen und führt eine Art Renaissance-Atelier. Wie der berühmte Künstler tickt, weiß wohl außer ihm selbst kaum jemand besser als der Kunstkritiker Martin Gayford, der...
Das Herz ist ein Berliner Jäger
Eigentlich lebt Berlin immer noch ganz gut von seinem Spielplatz-Mythos. Grund zur Wehmut gibt es aber trotzdem. Das meinen zumindest die Macher des Bandes »Berlin Heartbeats«, die den wilden Neunzigern in Texten und Bildern nachtrauern, darunter...
"Faust" – in voller Länge!
Sie wird kontrovers diskutiert, ist komplex und preisgekrönt. Anne Imhofs Performance "Faust" ist in der Langversion aber nur noch an bestimmten Terminen auf der Venedig-Biennale zu sehen – wir verraten Ihnen, wann!
Ikonen in Bewegung
Alexander Calder transportierte die Kunst des 20. Jahrhunderts in eine neue Dimension. Er übersetzte die Bildsprache der europäischen Avantgarden in bewegte Objekte. In New York werden seine abstrakten Mobiles erstmals seit langem wieder bewegt...
Die Wettermaler
Holländische Maler hatten ein Faible für den Himmel. Dabei erwiesen sie sich als so genaue Beobachter, dass man von ihren Werken noch heute das damalige Wetter ablesen kann. Manchmal allerdings haben sie ganz bewusst ein wenig geschummelt
Albtraum Wirklichkeit
»Lang lebe die entartete Kunst!« riefen sie, und gründeten eine ägyptische Filiale des Pariser Surrealismus: Wie arabische Künstler in den Dreißigern die Kunstrichtung zu einer politischen Waffe machen wollten – und scheiterten
Künstler von Weltrang
Die Hochschule für bildende Künste Hamburg wird 250 Jahre alt. Geburtstag feiert sie mit einer Festwoche, auf der auch ihr Absolvent Jonathan Meese sprechen wird. Von einer kämpferischen Seite der Hochschule berichtet HFBK-Präsident Köttering.
Eiszeitkunst wird Weltkulturerbe
Deutschland hat eine weitere Welterbestätte: Das Unesco-Komitee nahm die Höhlen der ältesten Eiszeitkunst in die begehrte Liste auf. Zwei deutsche Anträge sind noch im Rennen
Götterpferd durch Europa
Im Namen der Kunst sind vier Wanderreiter quer durch Europa gereist. Am Sonntag erreichten sie die documenta in Kassel. Das Interesse an dem Kunstprojekt ist enorm - und sorgt auf den letzten Metern für Probleme
Documenta-Shirts: Die Ästhetik der Krise
Farbverläufe, Schmutz, und bröckelnde Fassaden: Die offiziellen T-Shirts zur Documenta 14 zeigen Fragmente echter Athener Street Art. Der Künstler Niko Mainaris lebt in der griechischen Metropole und hat die Motive aus digital bearbeiteten...
Trümmer der Straße
Die 1960er Jahre markieren kulturhistorisch eine düstere Dekade in der Geschichte Amerikas. Eine Schau im Londoner Tate Modern zeigt afroamerikanische Kunst in Jahren des Protests - zwischen Black Power und Bürgerrechtsbewegung.
Der unbekannte Herrndorf
Als Autor ist Wolfgang Herrndorf vor allem durch seinen Roman »Tschick« bekannt, dass der 2013 gestorbene Schriftsteller aber auch als Maler und Zeichner tätig war, wissen nicht so viele Menschen. Eine Ausstellung in Stade soll das nun ändern
Der Weitermaler
Sein Werk gehört längst zum Kanon der Malerei des 20. Jahrhunderts. Doch David Hockney begnügt sich nicht damit, ein Klassiker zu sein. Er will die Landschaftsmalerei neu erfinden, und er kämpft für neue Perspektiven in Fotografie und Film. Ein...
Kunst für die Seele und die Massen
Seine lichtdurchfluteten, kalifornischen Schwimmbadbilder machten den Lieblingsmaler der Briten international bekannt. Der Dandy mit dem weißblonden Haaren und dem verschmitzten Humor wird nun 80
"Peace": Schirn-Schau will Denkanstöße zum Thema Frieden liefern
Was kann die zeitgenössische Kunst zum abgedroschenen "Peace"-Begriff beitragen? Die Frankfurter Schirn Kunsthalle sucht in einer Ausstellung Antworten. Sogar ein neues "Peace"-Logo wurde dafür in einem Wettbewerb gewählt

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