Maria Lassnig - Mumok, Wien

Ich möchte malen, was ich spüre

Maria Lassnig, die Grande Dame der österreichischen Malerei, entblößt in ihren Bildern schockierende Seelenzustände. Zu ihrem 90. Geburtstag wird sie in Wien und Köln mit großen Ausstellungen geehrt.
"Ich möchte malen, was ich spüre":Ein Studiobesuch bei Maria Lassnig

"Ganz seltene Einzelperson": Maria Lassnig in ihrem Wiener Atelier vor dem Bild "Nasenflucht in die Wesensschlucht", 2007

Eine Rumkugel, die muss ich unbedingt noch nehmen zum Abschied, da hilft kein Zierren. Die habe sie schon an ihre Schülerinnen immer verteilt, wenn diese grantig waren, meint Maria Lassnig und bringt mich, weder Schülerin, noch grantig, aber durchaus getröstet, zur Tür. Stunden waren zuvor vergangen in dem kühlen Wohnatelier der gro­ßen alten Malerin in einem Wiener Au­ßenbezirk.

Ein Grazer Architekt hat ihr hier vor ein paar Jahren in einem alten Fabrikgebäude in einem beschau­lichen Hinterhof nahe Schönbrunn ein Loft eingeräumt. Völlig unprätenziös, fast karg. In Regalen lagern Kataloge, davor stehen ein Tisch, ein paar Sessel, ein Schreibtisch mit Telefon. Nur eine schlichte gepolsterte Liege erinnert an menschliche Bedürfnisse, an die Müdigkeit, die Lassnig am Nachmittag jetzt schnell einmal überkommt. Hinter einer Glastrennwand erspäht man einige der Bilder an der Wand, an denen sie gerade arbeitet, wenn ihre Rückenschmerzen es zulassen, zur Zeit zeichnet sie eher. In dieses gläserne Gehege von Lassnigs Malerei, ihrer mitleidlosen Selbstbeobachtung, der vom zarten Reh bis zur abstoßenden Unförmigkeit reichenden Erforschung ihrer inneren Zustände in Reaktion auf die äußeren und umgekehrt, wird man aber erst später vorgelassen, gegen Ende des Gesprächs.

Obwohl ihr eigentlich schon der Anlass des Besuchs nicht recht passt. Ihr 90. Geburtstag, am 8. September die­ses Jahres. "Betonen Sie das nicht zu viel", bittet sie. Braucht es wirklich dieses Datum, um Interesse an ihr zu rechtfertigen? Fast scheint es die zerbrechlich wirkende Dame zu kränken. Selbst hier, in ihren eigenen vier Wänden, wirkt sie eigenartig zeitlos, aus­gesetzt einer feindlichen Umwelt. Wie in ihren zu Beginn des neuen Jahr­tausends entstandenen Bildern, die einen so betroffen machten: So drama­tisch wie noch nie stellte sie in einem weißen Unraum ihren Körper aus – geschunden, attackiert, einmal von "Ideenfischern", die durch ihre Bauchdecke hindurch in ihrem Innersten angelten, dann von einem Fußballer, der sie zu überdribbeln schien, mit schützend erhobener Hand knickt sie gerade zur Seite. Wie ein Gegenpol da­zu wirken die schwarzen Kellerbilder der letzten Jahre, in denen sie selbst gar nicht vorkommt, und für die sie statt dessen wieder mit Modellen gearbeitet hat. "Das war wie ein Neuanfang", erklärt sie. Es durchschauert ei­nen gewaltig ob der prophetischen Hellsicht, entdeckt man unter dem Bild eines gewaltig dicken Mannes, der sich gerade über ein gesichtsloses, puppenhaftes Mädchen beugt, die Jahreszahl: "Bugbear" ("Kinderschreck"), 2001. Da war noch keine Rede von den Schlagzeilen, die Österreich nur wenig später in der ganzen Welt machen wür­de mit dem Fall Natascha Kampusch 2006 und den Missbrauchsopfern von Amstetten 2008. Es waren diese Werke, die ihr vergangenes Jahr, bereits im Vorfeld ihres 90. Geburtstags, einen ihrer größten Triumphe bescherten.

"So viel Anerkennung werde ich nie wie­der haben"

Wie einen neuen jungen Star feier­te England Lassnig anlässlich einer von Hans Ulrich Obrist kuratierten Ausstel­lung in der Londoner Serpentine Gallery. Sie sei die Entdeckung des Jahrhunderts, die Grande Dame der europäischen Malerei, die zweite "warrior queen" neben Louise Bourgeois, schwärmten die Kri­tiker. "Wirklich wunderschön" sei das gewesen, erinnert sie sich an diesen Er­folg, der vielleicht ein wenig auch ihrer neuen internationalen Topgalerie mit Sitz in Zürich und London, Hauser & Wirth, zu verdanken war. "Ich glaube, so viel Anerkennung werde ich nie wie­der haben."

Eine manchmal vor den Kopf stoßende Direktheit, eine kindliche Naivität ist Lassnig eigen. Sie ist verschroben und weltoffen zugleich, einmal ganz die Globetrotterin, dann wieder die vorsichtige Dörflerin, die Angst hat, dass die Nachbarn ihr zum Fenster hineinschauen und in ihren Mülleimer stöbern. Am Ende war es doch immer ihre Heimat Kärnten, die sie geprägt hat. Das Türkis des Wörthersees im Sommer, das ihren Bildern manchmal eine mondäne Miami-Note verleiht. Die Tiere, mit denen sie ab 1963 in ihrer Malerei zu "Monstern" verschmolz und mit denen sie sich immer stärker verwandt fühlt. "Scheue mich, auf Gras zu treten, möchte jedem Vogel in sein Nest folgen und glaub’, jede Regung der Katze zu verstehen", vertraute Lassnig ihrem Tagebuch an, das Obrist 2000 auszugsweise veröffentlichte. Jeden Sommer kehrt Lassnig hierher aufs Land zurück. Selbst die permanente Präsenz Jörg Haiders, Chef der rechtspopulistischen Partei FPÖ – "jeden Tag war er mit einem Foto auf irgendeinem Zettel im Briefkasten" – ließ sie nicht das Domizil wechseln. "Ich hab’ einen Mordszorn auf ihn gehabt. Wegen ihm hab’ ich mich oft nicht getraut zu sagen, dass ich von Kärnten bin." Seinen hässli­chen Tod bei einem Autounfall, den ha­be sie ihm trotzdem nicht gewünscht.

Ihre Trauer zieht sich durch ihre Bilder

Lassnigs Charakter ist geprägt von den Erlebnissen in der Jugendgruppe "Wandervogel": Ihre Liebe zur Natur, ihre Abneigung gegen Luxus, ihre manch­mal kokett wirkende Bescheiden­heit rühren daher. Der Grundsatz der 1933 verbotenen Bewegung könnte auch über dem Lebenswerk der trotzi­gen Einzelkämpferin stehen: "Wir wol­len unser Leben aus eigener Bestim­mung vor eigener Verantwortung und mit innerer Wahrhaftigkeit gestalten." Die Wandervögel wa­ren ohne Religion, ohne Partei und hatten auch keine Montur, erzählt sie. Abgesehen von den Wandervögeln klingt Lassnigs Kindheit aber sehr trostlos. 1919 als un­ehe­liches Kind in Kappel am Krappfeld in arme Verhältnisse geboren, lernte sie ihren Vater erst mit 20 kennen. Wäre sie ein Junge gewesen, hätte er ihre Mut­ter geheiratet, da ist sie sicher. Der Tod der Mutter 1964 war einschneidend. "Sie war eigentlich immer meine einzige Verwandte auf der Welt."

13 Jahre besuchte Lassnig eine Klos­terschule, "die dumme Ridi" wurde sie dort gerufen, erinnert sie sich. Ihr künstlerisches Talent erkannte keiner, Jahre später rief ihre langjährige Sitznachbarin noch erstaunt aus: "Du kannst ja zeichnen!" Dabei hatte Lassnig schon als Kind im Wirtshaus Porträts der Leute auf Servietten gezeichnet. Und unter der Schulbank sogar "den Dürer" aus dem Geschichtsbuch kopiert, erzählt sie. Die Mutter aber hoff­te, dass die Tochter bald heiraten werde. Ein Jahr lang unterrichtete Lass­nig nach der Matura dann noch in einer Volksschule im Metnitztal, aber es wurde nichts aus dem heilen Familienleben. Kunst, Liebe, Kinder – dazu hätte ihre Kraft nicht gereicht, meint Lassnig heute, und man möchte es ihr gerne glauben. Ihre Trauer zieht sich allerdings durch ihre Bilder, etwa die "Illusion von den versäumten Heiraten I" (1997). Ihre Einsamkeit macht ihr zu schaffen. "Im Spital fragen sie mich immer, wen sie verständigen sollen, wenn es mir schlecht geht. Und ich sag’ immer, ich weiß es nicht."

In Paris lernte sie Paul Celan und André Breton kennen

Mitten im Krieg radelte Lassnig mit einer Mappe Zeichnungen nach Wien. Sie wollte auf die Akademie. "Ich lernte dort aber nur Bauernkunst kennen, wir hatten keine Bücher, eine Moderne existierte für uns nicht", erklärt sie. Von 1941 bis 1943 besuchte sie die Meisterklasse von Wilhelm Dachauer, der ihre Selbstporträts zwar als "rembrandtesk" lobte, sie schließlich aber doch hinauswarf, weil sie die anderen Schüler verderbe. Lassnig führte ihr Studium bei Ferdinand Andri und Herbert Boeckl weiter. Ein Schock für sie? "Das war nicht wichtig, ein anderer Professor hat mich ja mit Liebe wieder aufgenommen. Schlimm war, dass eine Kollegin, die neidisch auf mich war, mich beim NS-Gericht verklagt hat. Ich hab’ sie verspottet, weil sie ein bisserl ang’strichen (geschminkt, Anm. d. Red.) war. Aber da hat mir wohl der Dachauer geholfen, obwohl er das Parteizeichen getragen hat."

Es dauerte nicht lange, bis 1951, da zog es Lassnig schon ins damalige Zentrum der Kunst. Bei ihren Aufenthalten in Paris lernte sie Paul Celan kennen, den Surrealisten-Papst André Breton, der sie enttäuschte, und den Dichter Benjamin Péret. Paul Celan be­stärkte sie, den Schritt über den Ozean zu wagen, "er hat mir viel Mut gegeben". 1968 siedelte Lassnig nach New York über. "Als Erstes habe ich dort den Maler Alfons Schilling getroffen. Er hat gesagt: Du bist nicht für Amerika geschaffen, du wirst sofort ausgeraubt, vergewaltigt, ich solle lieber verschwinden. Aber ich war sicher furchtloser als viele andere." Großen Erfolg hatte sie mit ihrer Malerei in New York nicht, ihre Bilder galten als "strange" und "morbid".

Sie arbeitet nie nach Fotografien

Seit 1949 arbeitete sie schon an ihren Körperbewusstseins­zeich­nungen, später als "Body Aware­nesses" internationalisiert. "Ich habe damals entdeckt", so Lassnig, "dass ich das malen möchte, was ich spüre." Gleichsam nackt trete sie jedes Mal vor die Leinwand, notierte sie 1980, ohne Hilfsmittel, ohne Spiegel. Sie arbeitet nie nach Fotografien, das lehnt sie kategorisch ab, versucht haupt­­sächlich die "Urzustandswerkzeuge" zu verwen­den, Pinsel und Stift.

So hat Lassnig sich selbst erforscht, über mehr als 60 Jahre, in Hunderten Selbstporträts, man erkennt sie sofort an den hohen Wangenknochen. Sie ordnete bestimmte Farben bestimmten Zuständen zu, entdeckte für sich Krebsangstfarben, Schmerzfarben, Druckfarben, Spannungsfarben, Dehnungsfarben, Kälte- und Wärmefarben. Es sei so, wie mit geschlossenen Augen zu malen, erklärte sie einmal. Die Auslöser der Gefühle kommen den­noch von außen, mitten aus unserer Welt. Die Furcht der "Atommütter" (1984), der Vogel, der ihr die Haut vom Leib zu picken scheint ("Ritter mit Vogel", 1984), die Leiche in ihrem Schoß, die ihr Gesicht vor hilflosem Entsetzen schockgrün werden ließ ("Die Trauer", 2003). Dieser immer unbequeme Balanceakt zwischen Außen und Innen, das ist die Spannung von Lassnigs Werk, das macht es verständlich, lesbar, durchlässig für Interpretationen, offen für Empathie. Sofort erkennt man die Bilder als die ihren, sie sind unverwechselbar persönlich. Obwohl ihr Werk von permanentem stilistischen Wandel geprägt ist, mal abstrakt, mal gegenständlich, mal kubistisch, expressiv, surrealistisch. Doch von Stiltreue hielt sie nie viel, auch bei anderen nicht, entnimmt man einer Notiz, die ebenso Martin Kippenberger verfasst haben könnte: "Ach, die Künstler, die Gefangene ihres Stils sind, griesgrämig in die Welt sehen und verbissen den grünen Zweig des Supererfolgs wollen; verwerft den Stil, ändert ihn jede Woche, ändert eure Normen jede Woche, ändert eure Haarfarbe, eure Perücke jeden Tag, ändert euer Vokabularium, eure vorgefasste Meinung über den Nächsten und in der Politik jeden Tag."

"Ich hab’ kein feministisches Engagement!"

Als sie 1980 nach Österreich zurückkehrte – sie habe es später oft bereut, seufzt sie – erhielt sie an der Wiener Hochschule für angewandte Kunst als erste Frau im deutschsprachigen Raum eine Malereiprofessur. "Ja, aber da kann ich nix dafür", unterbricht Lassnig. "Ich hab’ kein feministisches Engagement! Ich bin ein Mensch, ich mag diese strenge Unterteilung zwischen Mann und Frau nicht. Ich mag das Frausein nicht so betonen. Sicher habe ich auch gelitten darunter, aber ich habe keine Zeit dafür, für diese Sache zu kämpfen. Gerade von diesen Feministinnen haben so viele nur von den Männern profitiert, das finde ich ungerecht!" In älteren Bildern wie "Womanpower", 1979 im Jahr der UNO-Konvention für die "Beseitigung jeder Form von Diskriminierung der Frau" entstanden, oder in Trickfilmen wie "Kantate" (1992) klingen da des öfteren aber noch kämpferischere Töne an. "Ja, in den Trickfilmen habe ich mich ausgelassen. Weil Literatur dabei war! Aber ich war sicher keine Aktionis­tin und keine Feministin. Das ist bei­des Politik, und ich war nie eine Politikerin. Ich habe nie irgendwo dazugehalten. Weil ich eine Einzelperson bin, bitte. Eine ganz seltene Einzelperson."

Von Feminismus merkten auch ihre Studentinnen nicht viel. Eher im Gegenteil, von den Frauen verlangte sie mehr als von den Männern. Überhaupt war Lassnigs Unterricht für Wien exotisch: extrem persönlich, extrem verschult, extrem streng – fast wie im Ostblock, berichtet ein Ehemaliger. Es herrschte tägliche Anwesenheitspflicht, am Vormittag stand "Augentraining" auf dem Programm. Im ersten Jahr durfte dabei nur gezeichnet werden, Selbstporträts, immer am selben Blatt. Im zweiten Jahr kam dann das Aktstudium, im dritten durfte langsam Farbe einfließen. Am Nachmittag wurde meist an Trickfilmen gearbeitet, ein Zweig, den Lassnig aus New York importiert hatte. Das "Augentraining" zeigte Wirkung – tatsächlich stammen einige der interessantesten österreichischen Künst­lerinnen ihrer Generation aus dieser Klasse: Irene Hohenbüchler, Maja Vukoje, Gudrun Kampl, Mara Mattuschka. Und die Rumkugeln? Die verteilte Lassnig wirklich re­gel­mäßig als Belohnung – immer nur ei­ne pro Person, wehe, man nahm zwei.

Die Kollegen sind neidisch

Lassnig eilt nicht unbedingt der Ruf der netten alten Dame voraus. Sie ist hochempfindlich, verabscheut Luxus und leichte Unterhaltung. Vor al­lem aber ist sie misstrauisch, fast schon ein wenig paranoid. "Jetzt schimpf’ ich schon wieder", rügt sie sich dann selbst. Und doch prägt ihr Grundärger ein Gespräch mit ihr. Zu ihrem größten Sammler, Karlheinz Essl, kann sie rich­tig grausam sein. Die Kuratoren pressen sie aus, Edelbert Köb, Direktor des Wiener Museums Moderner Kunst (Mumok), der ihr zum 90. Geburtstag die Ausstellung "Das neunte Jahrzehnt" ausrichtet, der Direktor des Mu­seums Ludwig, Kasper König, der eine Retrospektive ihrer Zeichnungen und Aquarelle vorbereitet, alle wollen sie mehr, als sie zu geben bereit ist. Die Kollegen sind neidisch, die Museen würdigen sie zu wenig. "Mein Lieblingsgedanke ist jetzt, dass ich wieder auswandere." Wohin? "Nach England! Das Land ist wie ein Garten für mich." Die Jahre, die Erfahrungen scheinen schwer zu lasten auf ihr, immer mehr dominiert die Furcht. "Ich bin sehr ängstlich. In der Nacht kribbelt es nur so. Seit drei Uhr früh habe ich nicht geschlafen. Da kommt mir dann alles Negative in den Sinn. Die Nacht ist sehr negativ."

Die ausgemergelte Figur spannt sich quer über eines ihrer jüngsten Bilder. Der Kopf im oberen Eck, die Beine im unteren. 50 Zentner lasten auf ihren Füßen – "das zieht mich schon so in die Erde hinunter". Über ihrem Bauch hält sie wie beschützend, wie ein Baby ein Wiesel. Es ist nicht Lassnigs erstes Bild, in dem sie den Tod ver­arbeitet, in einem anderen tanzte sie bereits mit ihm, wie in der Totentanztradition im kärntnerischen Metnitz, wo sie einst als junges Mädchen unterrichtete. Tröstet sie der Gedanke an die Unsterblichkeit ihrer Bilder, verwahrt in den großen Museen dieser Welt?

"Mein Gott! Das habe ich einmal geträumt, unsterblich zu sein. Aber lang nachgedacht habe ich darüber noch nie. Ich habe nie viel über mich selber nachgedacht." In einem ihrer jün­­geren Selbstporträts sieht man sie nackt, mit gespreizten Beinen, eine Pistole an die Schläfe gesetzt, die andere auf den Betrachter. "Ich habe oft große Schmerzen erlitten. Da habe ich mir ein­mal gedacht, bevor ich noch mehr lei­de, erschieße ich mich. Aber natürlich hofft man da noch immer." Sie habe sich aber oft schon vorgestellt, wie sie enden möchte: "Na sanft natür­lich, einschlafen, damit man nix spürt."

"Maria Lassnig. Das neunte Jahrzehnt"

Termin: 13. Februar bis 14. Mai, Mumok, Wien; "Maria Lassnig. Im Möglichkeitsspiegel", 14. März bis 14. Juni, Museum Ludwig, Köln. Kataloge: Wien, zirka 38 Euro, im deutschen Buchhandel zirka 37 Euro; Köln, 39,90 Euro. Literatur: Maria Lassnig. Körperbilder – body awareness painting, Snoeck Verlagsgesellschaft, 2006; Maria Lassnig (in Englisch), Verlag der Buch­handlung Walther König, 2008; Silke Andrea Schuemmer: Maria Lassnig. Einmal von außen, dann von innen, Dissertation 2002, Grin Verlag 2008; Maria Lassnig: Die Feder ist die Schwester des Pin­sels. Tagebücher 1943–1997, DuMont Buchverlag, 2000
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