Guggenheim Museum - New York

Weiss bleibt Weiss

Neuer Anstrich:Das New Yorker Guggenheim bleibt weiß

Kaum vorzustellen, wie der berühmte Guggenheim-Spiralbau in dem Gelbbraun (siehe die Vergleichsfarbe links) ausgesehen haben mag, das Frank Lloyd Wright ursprünglich vorsah. Ab 1992 erstrahlte das Museum in gebrochenem Weiß (rechts), das sich allerdings zuletzt zum Schmuddelgrau verdunkelt hatte

Das Guggenheim Museum in New York, das gerade einer 29-Millionen-Dollar teuren Restaurierung unterzogen wird, bleibt weiß. Das hat ein Expertengremium der New Yorker Denkmalschutzbehörde entschieden.

Bei den Restaurierungsarbeiten war unter insgesamt elf Putzschichten die ursprüngliche Außenfarbe des berühmten Frank-Lloyd-Wright-Baus freigelegt worden: Offensichtlich hatte der Architekt seinen spiralförmigen Museumsbau am Central Park 1959 nicht weiß, sondern in einem hellen Gelbbraun anstreichen lassen. Bereits seit den frühen sechziger Jahren wurde aber die Außenfassade immer wieder in Weißtönen übertüncht. 1992 schließlich erhielt das Guggenheim im Rahmen seiner Erweiterung durch die Architekten Gwathmey Siegel & Associates seine gebrochen weiße Farbe, mit der man es heute gemeinhin assoziiert.

Nachdem Forderungen laut geworden waren, das Haus nun endlich im Sinne des Architekten in seine Ursprungsfarbe zurück zu versetzen, hatte sich unter anderen Guggenheim-Direktor Thomas Krens für die Auffrischung des aktuellen Farbtons stark gemacht. Mit dem Fassadenanstrich soll im kommenden Frühjahr begonnen werden.

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