Akt Now!

Aktfotografie

Akt Now: Matthew Gaynor
Matthew Gaynor lässt sich sich bei seiner Arbeit von niederländischen Porträtisten inspirieren. Seine Modelle haben Charakter und genau diese Komposition, macht seine Bilder so besonders. Matthew Gaynor:"table echo" (Copyright: Matthew Gaynor)

AKT NOW: MATTHEW GAYNOR

Unsere Serie präsentiert jede Woche die besten Aktbilder internationaler Fotografen. Diesmal: Matthew Gaynor

Was reizt Sie an dem Thema Akt?

Ich versuche über das typische "Nacktbild" hinauszugehen und nähere mich meinen Fotografien als würde ich Portraits inszenieren. Mein Beitrag zum Bild ist das Licht und die Komposition. Außerdem muss das Model einen bestimmten Charakter haben, damit das Shooting erfolgreich wird.

Wie weit würden Sie gehen? Gibt es Tabus?

Die gibt es. Ich bin weder an Blut interessiert, noch daran jemanden zu demütigen.

Wann wird ein Akt zum Kunstwerk?

Ich weiß es nicht. Künstler schaffen Artefakte, was übrig bleibt ist Kunst.

Gibt es inspirierende Vorbilder?

Ich bin sehr inspiriert von den niederländischen Porträtisten aus der Schule von Rembrandt, aber auch von Malern wie John Singer Sargent. Bill Brandt, Jean-Loup Sieff und Christian Vogt sind Fotografen, die mich immer wieder begeistern.

Was war der peinlichste Moment?

Den gab es noch nicht, aber ich bin mir sicher, dass dieser Moment kommen wird.

Welche Rolle spielen die Inszenierung und der Zufall in ihren Fotografien?

Ich bin nicht sehr gut darin, Shoots zu planen. Ich habe ein paar Ideen und Requisiten im Kopf, bevor ich fotografiere, aber ich versuche das Model damit machen zu lassen, was es möchte. Es inspiriert mich, die Dinge von einem spontanen Standpunkt zu betrachten.

Welches Projekt würden Sie gerne einmal realisieren?

Diese Arbeit und die Präsentation meiner Bilder sind bereits Teil meines Traums, und ich würde mich glücklich schätzen, weiterhin schlafwandelnd damit fortzufahren.

Matthew Gaynor

Ausbildung: MFA, Yale University

Alter: 53

http://emspace.net

emspace.design@gmail.com

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