Akt Now!

Aktfotografie

Splice
Splice: "Dana 01" (Splice)

SPLICE

Er gehört zu den ältesten Themen der Kunstgeschichte: Der Akt. Unsere neue Serie präsentiert jede Woche die besten Aktbilder internationaler Fotografen. Diesmal: Splice

Was reizt Sie an dem Thema Akt?

Dass das Thema nach ein paar tausend Jahren Künstler wie Betrachter noch immer so in den Bann zieht. Der Kontext von Intimität und Voyeurismus, von Verletzlichkeit und Inszenierung fasziniert mich.

Wie weit würden Sie gehen? Gibt es Tabus?

Tabus sind immer sehr subjektiv. Für gewisse Leute ist ja bereits das Fotgrafieren einer nackten Person das Überschreiten eines Tabus. Für mich muss der Kontext stimmen, aber ich fotografiere nicht, um Tabus zu brechen.

Wann wird ein Akt zum Kunstwerk?

Wenn die Person im Bild vom Betrachter nicht als Objekt wahrgenommen wird, sondern die gesamte Inszenierung des Fotos verstanden wird, kann es Kunst sein.

Gibt es inspirierende Vorbilder?

Vorbilder mehr in Haltung als in der eigentlichen Arbeit. Künstler, die konsequent ihren eigenen Weg verfolgen. Robert Frank steht da bei mir zuoberst. Aber auch Alec Soth, Jürgen Teller, Guy Bourdin, Philip-Lorca diCorcia.

Mit welchen Themen beschäftigen Sie sich außerdem?

Porträts.

Welches Projekt würdest Du gerne einmal realisieren?

Ein Buch mit meinen Akten ist das nächste Ziel.

Splice

Splice Pictures wurde 1967 in Zürich geboren und lebt seit 1994 in den USA. Er ist Filmemacher und Fotograf. Im Juli erscheint sein erster Fotoband "Freckles" in limitierter Auflage.

Alter: 45

http://splicepictures.com

splicepictures@gmail.com

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