Akt Now: Philip Bruederle

Aktfotografie

Akt Now: Philip Bruederle
Distanziert und dynamisch – Philip Bruederle verbindet in seinen Aktfotografien häufig Gegensätze, Fotografie von 2010 (Foto: Philip Bruederle)

AKT NOW: PHILIP BRUEDERLE

Unsere Serie präsentiert jede Woche die besten Aktbilder junger Fotografen. Diesmal: Philip Bruederle

Was reizt Sie an dem Thema Akt?

Ein Akt ist eine sehr ehrliche, wenn nicht sogar die ehrlichste Form der Darstellung eines Menschen. Ich mag es, wenn die Modelle auf den Bildern wirken wie Statuen, eine gewisse Kühle und auch eine große Kraft ausstrahlen. Selbst wenn die gezeigte Szenerie sehr erotisch ist, sollte der Fotografierte immer kraftvoll wirken.

Wie weit würden Sie gehen? Gibt es Tabus?

Natürlich gibt es Dinge, die ich nicht fotografieren würde.

Wann wird ein Akt zum Kunstwerk?

Das müssen andere entscheiden. Selbst seinen Arbeiten eine Bedeutung zuzusprechen, ist sehr schwierig und kann schnell doch etwas vermessen sein. Daher freue ich mich immer, wenn Leute über meine Bilder sprechen. Dem einen gefallen die Sachen, dem anderen wiederum nicht. Der eine spricht von Kunst, der andere nicht.

Gibt es inspirierende Vorbilder?

Mapplethorpe, Sorrenti, Newton...

Mit welchen Themen beschäftigen Sie sich außerdem?

Mode und Beautyfotografie, sowie Porträts. Wobei der Charakter eines Porträts oft auch in meinen Mode- und Beautyfotografien zu erkennen ist.

Welches Projekt würden Sie gerne einmal realisieren?

Es gibt zu viele Sachen, die mich interessieren. Ein einzelnes zu benennen, ist schwer… Grundsätzlich reizen mich immer Dinge, die mir ein großes Maß an gestalterischer Freiheit ermöglichen. Egal, ob es kommerzielles oder freies Arbeiten ist.

Philip Bruederle

Steckbrief: 29 Jahre alt, Autodidakt, lebt in Berlin

http://philipbruederle.com

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