Akt Now!

Aktfotografie

Akt Now: Jonnie Craig
Jonnie Craig: "Ohne Titel", 2010

AKT NOW: JONNIE CRAIG

Unsere Serie präsentiert jede Woche die besten Aktbilder junger Fotografen. Diesmal: der Londoner Künstler Jonnie Craig.

Herr Craig, was reizt Sie an dem Thema Akt?

Jonnie Craig: Ich mag die Freiheit, die mit dem Nacktsein verbunden ist, und die Einfachheit, die damit einhergeht. Ich denke die Welt würde schöner sein, wenn wir alle nackig wären.

Wie weit würden Sie gehen? Gibt es Tabus?

Ich denke, es gibt durchaus ein paar Dinge, die ich etwas merkwürdig finden würde zu fotografieren. Ich versuche die Nacktheit so einfach wie möglich darzustellen. Kleidung irritiert mich in Bildern oft. Sie lenkt ab.

Wann wird ein Akt zum Kunstwerk?

Es ist Kunst, wenn der Künstler das meint.

Gibt es inspirierende Vorbilder?

Ich verehre Ed Templeton sehr. Ich habe vor kurzem festgestellt, dass er nichts gemacht hat, was ich nicht mag. Ich beziehe mich sehr oft auf sein Werke, also ist er eine große Inspiration. Außerdem mag ich Walter Pfeiffer, Gavin Watson, Larry Clark, Jonathan Meese und Jean-Michel Basquiat.

Mit welchen Themen beschäftigen Sie sich außerdem?

Das Thema der Jugend ist mir sehr wichtig, sie ist für mich eine permanente Inspiration und irgendwie mit allem verbunden, was ich tue.

Welches Projekt würden Sie gerne noch realisieren?

Ich arbeite gerade an einem Projekt über das Skateboardfahren. Dabei geht es mehr um die Skateboarder selbst als um die Tricks, die sie aufführen. Skaten erzeut solch eine Bewunderung und Inspiration bei den Leuten, dass ich darüber eine Werkgruppe machen wollte. Ich habe viele Freunde in der Skateszene, die mich andauernd dazu bringen, Fotos von ihnen machen zu wollen. Ich glaube ich realisiere gerade mein Traumprojekt.

"Johnnie Craig"

21 Jahre alt, Autodidakt, nächste Ausstellung ab dem 6. August in der Civilist Gallery, Berlin zusammen mit Ed Templeton, Jerry Hsu und Patrick O'Dell

http://www.jonniecraig.com

info@jonniecraig.com

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