Albert und Markus Oehlen: "Christmas Day"

Auch die Maler Albert und Markus Oehlen haben mit Moers eine Weihnachtssingle produziert – unter ihren Pseudonymen Wendy Gondeln und Don Hobby. Für Kenner nichts Neues, denn die Brüder experimentieren bereits seit über 30 Jahren mit Musik. Markus Oehlen war Ende der siebziger Jahre Schlagzeuger bei einer der ersten deutschen Punkbands: "Mittagspause". Danach spielte er immer wieder in Bandprojekten wie "Fehlfarben", "Flying Klassenfeind" (mit dem Poptheoretiker Diedrich Diederichsen), "Vielleichtors" und mit seinem Bruder Albert Oehlen bei "Red Krayolas" und "Van Oehlen". Doch all dies passierte stets abseits der großen medialen Aufmerksamkeit.

Jailhouse, "Christmas Day": Hertha BSE: Keyboard, Vocal (= Rüdiger Carl), Wendy Gondeln: Keyboard (= Albert Oehlen), Sven aka Die humane Beatbox: Drums, Don Hobby: Electronics (Markus Oehlen). meeuw muzak 021:

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"Natürlich bringt es mehr Geld, ein Gemälde zu verkaufen, als eine Platte zu produzieren", sagt Moers. "Aber gerade deshalb wird die Kreativität nicht eingeschränkt! Man ist eben nicht darauf angewiesen, mit der Musik sein Geld zu verdienen." Die Klangkunst ist eine der letzten Subkulturen, die sich noch immer ihre kommerzielle Unanhängigkeit bewahrt hat. Vielleicht, weil sie einfach zu schwierig und abstrakt ist – und sich nicht so einfach über den Kamin hängen lässt.

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