Die Installation von Huang Yong Ping sorgte für heftige Proteste. Hunderte von Käfer, Heuschrecken, Reptilien uvm. sollten in einem Käfig eingesperrt werden und sich im Verlauf der dreimonatigen Ausstellung gegenseitig auffressen.

Huang Yong Ping: "Theater of the World", 1993, Holz und Metall mit Wärmelampen, Insekten (Käfer, Spinnen, Skorpionen, Heuschrecken, Kakerlaken, Tausendfüßler), Eidechsen, Kröten und Schlangen, 150 x 270 x 160 cm 

In der Rotunde hängt der chinesische Drache von Chen Zhen. Er besteht aus Fahrradschläuchen und alten Fahrrädern, in seinem Bauch befinden sich Spielzeugautos. Blick in die Ausstellung "Art and China after 1989: Theater of the World", hier zu sehen eine Arbeit von Chen Zhen

Über 70 Künstler und Kollektive verarbeiten und kommentieren in der Ausstellung die wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Veränderungen in ihrem Land. Chen Zhen: "Fu Dao/ Fu Dao, Upside-Down Buddha/ Arrival at Good Fortune", 1997, Stahl, Bambus, Buddha Statuen aus Harz, Waschmaschiene, Computermonitor, Reifen, Fahrrad, Ventilator, Stuhl, Haushaltsgeräte, andere gefundene Objekte und Schnur, ca. 350 x 800 x 550 cm

Die Städte in der Cyberwelt von Cao Fei wachsen so monströs wie in der wirklichen Welt. Cao Fei: "RMB City: A Second Life City Planning by China Tracy (aka: Cao Fei)", 2007, Video mit Sound, 6 Min.

Yu Hong: Deng Xiaoping’s Tour in the South of China, “China Pictorial,” p. 2, no. 6, 1992, and 1992, Twenty-Six Years Old, A Still of the Film “The Days”, 2001, from Witness to Growth, 1999–present, links: Tintenstrahldruck, 68 x 100 cm, rechts: Acryl auf Leinwand, 100 x 100 cm

Wenda Gu: "36 Vanishing Gold Section Pigments", 1991, Mineralpigmente in 36 Teilen, 3 m tief x 150 m x 7 m

In einem Video von 1991 lässt Zhang Peili eine Nachrichtensprecherin Begriffe aus einem Wörterbuch vorlesen. Emotionslos trägt die Frau den sinnlosen Text vor - in Zeiten der Demokratiebewegung war sie das Sprachrohr der Regierung und verschwieg bei der Berichterstattung die Staatsgewalt gegen die friedlichen Demonstranten.

Zhang Peili, 1988, Video mit Sound, 32 min., 9 sek., 30 x 30 cm

Song Dong: "Stamping the Water", 1996, 36 Abzüge, 61 x 40 cm

Ai Weiwei ist gleich mehrfach in der Ausstelung vertreten.

Blick in die Ausstellung "Art and China after 1989: Theater of the World", hier zu sehen "Dropping a Han Dynasty Urn" von Ai Weiwei

Zhao Bandi: "Young Zhang", 1992, Öl auf Leinwand, 214 x 140 cm

Liu Dan: "Splendor of Heaven and Earth", 1994/5, Tinte auf Papier, 190 x 500 cm

Zhang Hongtu: "In Memory of Tseng Kwong Chi" (Detail), 1991, Fotografie und Kunstharz, 15 Teile, zwischen 30,5 x 28 cm und 34,5 x 28 cm