Marta Minujín

Marta Minujín: "The Parthenon of Books", 2017,
 Stahl, Bücher, Kunststoffolie, Friedrichsplatz, Kassel, Documenta 14

Ein ausführliches Porträt über die Künstlerin lesen Sie hier. Alles zur Documenta 14 finden Sie auf unserer Themenseite.

Olu Oguibe

Der Obelisk von US-Künstler Olu Oguibe ist mit mit einem Zitat aus dem Matthäus-Evangelium in Deutsch, Türkisch, Englisch und Arabisch beschriftet: "Ich war ein Fremdling und ihr habt mich beherbergt".

Michel Auder

Adam Symczyk selbst schlägt vor, den Rundgang im ehemaligen unterirdischen Bahnhof am Kulturbahnhof zu starten. In Michel Auders Multichannel-Videoinstallation findet man alles unerklärt vermengt, was irgendwie mit Kolonialismus im Lauf der Jahrhunderte zu tun haben könnte: "The Course of Empire", 2017, Vierzehnkanal-Digitalvideoinstallation im ehemaligen unterirdischen Bahnhof (KulturBahnhof), Kassel

Zafos Xagoraris

Der Weg über die Gleise ans Licht hat was Kathartisches. "XAPETE" grüßt draußen ein Schild wie aus einem Schwarzweiß-Foto entschlüpft. Das heißt "Hallo" wie der Künstler Zafos Xagoraris erklärt, und war das Eingangsschild am Lager vom im ersten Weltkrieg in Görlitz internierten griechischen Soldaten. Zafos Xagoraris "The Welcoming Gate", 2017, Metall, Acryl auf Leinwand, Soundinstallation, ehemaliger unterirdischer Bahnhof (KulturBahnhof), Kassel, documenta 14

Ibrahim Mahama

Ibrahim Mahama verhüllte die historische Torwache "Check Point Sekondi Loco. 1901–2030. 2016–2017", 2016–17, verschiedene Materialien, Torwache, Kassel, Documenta 14

Jannis Kounellis

Die Geste, den griechischen Kollegen eine Plattform zu bieten, war entscheidend – dass dabei eine sehr passable Retro-Schau entstanden ist, sorgt fast für Erleichterung. Jannis Kounellis im Fridericianum: "Ohne Titel", Kohle, Säcke, Stahl

Mona Hatum

Ein gewisser Retro-Charme umweht die Ausstellung von Teilen der Sammlung des Athener Nationalen Museums für Zeitgenössische Kunst (EMST) im Fridericianum. Mona Hatum: "Fix It", 2004

Cecilia Vicuña

Rote Wollwürste und dissonanter Schamaninnensingsang bei der Performance von Cecilia Vicuña

Máret Ánne Sara

Vorhang aus Rentierschädeln von Máret Ánne Sara: "Pile o’ Sápmi", 2017, verschiedene Materialien, Installationsansicht, Neue Neue Galerie (Neue Hauptpost), Kassel, Documenta 14

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Mounira Al Solh

In einem Glas-Pavillon an der Kurt-Schumacher-Straße hat die libanesisch-syrische Künstlerin Mounira Al Solh "Nassibs Bäckerei" nachgebaut: Die Backstube ihres Vaters wurde 1984 in im Krieg eröffnet, arbeitete mit körperlich und geistig Behinderten und wurde auf dem Höhepunkt ihres Erfolgs zerbombt.

Beau Dick

Beau Dick stellte schon in Athen seine Masken aus, Installationsansicht, Documenta Halle, Kassel, Documenta 14

Piotr Uklański

Piotr Uklański: "Real Nazis, 2017, C-Prints und Texttafel, Installationsansicht, Neue Galerie, Kassel, Documenta 14

Maria Eichhorn

Maria Eichhorn stellt im Rahmen ihres "Rose Valland Instituts" in der Neuen Galerie Dokumente zu verschwundenem und wieder aufgespürtem NS-Raubgut aus, darunter diese Bücher, die die Berliner Stadtbibliothek 1943 unrechtmäßig aus jüdischem Eigentum erwarb. Maria Eichhorn: "Unrechtmäßig aus jüdischem Eigentum erworbene Bücher", Installationsansicht, Neue Galerie, Kassel, documenta 14

Maria Eichhorn

Maria Eichhorns Beitrag zur Raubkunst: "Rose Valland Institute", 2017

Agnes Denes

Agnes Denes: "The Living Pyramid", 2015/2017, verschiedene Materialien, Nordstadtpark, Kassel, Documenta 14

Otobong Nkanga

Die nigerianische Künstlerin Otobong Nkanga lässt in ihrer Performance "Carved to Flow" in Kassel schwarze Seife verkaufen, die sie in Athen aus acht verschiedenen Ölen aus Afrika, dem Nahen Osten und Europa hergestellt hat.

Otobong Nkanga

Die schwarze Seife der nigerianischen Künstlerin Otobong Nkanga. Für 20 Euro gibt es 145 Gramm.

Guillermo Galindo

Die Installation "Fluchtzieleuropahavarieschallkörper", 2017, des Künstlers Guillermo Galindo besteht aus Wracks von Flüchtlingsbooten, die an der griechischen Küste gestrandet sind.

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Nevin Aladağ

Nevin Aladağ: "Jali​", 2017, glasierte Keramik, Installationsansicht, Hessisches Landesmuseum, Kassel, Documenta 14

Antonio Vega Macotela

Eines der wenigen Werke in der Karlaue ist die Münzpräge von Antonio Vega Macotela: "The Mill of Blood", 2017, Stahl, Holz, Glas, Westpavillon (Orangerie), Installationsansicht, Kassel, Documenta 14

Prinz Gholam

Das deutsch-französische Performance-Duo Prinz Gholam posiert in merkwürdigen Posen zwischen Grabsteinen, ihre Körperhaltungen ahmen klassische Posen auf antiken Bildern nach: "Speaking of Pictures", 2017

Sergio Zevallos

Sergio Zevallos zeigt Schrumpfköpfe von Politikern. Dabei soll der linke Kopf Ursula von der Leyen zeigen, der zweite von links den Kopf der Chefin des IWF Christine Lagarde.

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Hiwa K

Flüchtlingsunterkünfte in Rohren von Hiwa K: "When We Were Exhaling Images", 2017,
 verschiedene Materialien
, in Zusammenarbeit mit PD022, Produkt Design, Prof. Jakob Gebert, Kunsthochschule Kassel, Friedrichsplatz, Kassel, documenta 14

Irena Haiduk

Irena Haiduk schickt ihre Models mit einem Marcel-Proust-Buch auf dem Kopf – für aufrechte Haltung – vom spiegelnden Laufstieg geradewegs in die Stadt. Performance von Irena Haiduk: "Spinal Discipline", 2016

Maria Hassabi

Performance von Maria Hassabi in der Neuen Neuen Galerie: "Staging"

 

Banu Cennetoğlu

Banu Cennetoğlu: "BEINGSAFEISSCARY", 2017, verschiedene Materialien, Friedrichsplatz, Kassel, Documenta 14

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Andreas Angelidakis

Panzer aus Sitzmodulen von Andreas Angelidakis: "Polemos", 2017, Sitzmodule aus Vinyl und Schaumstoff, Installationsansicht, Fridericianum, Kassel, Documenta 14

Olaf Holzapfel

Olaf Holzapfel: "Trassen (in der Kasseler Karlsaue)", 2017, bemaltes Holz, Karlsaue, Kassel, Documenta 14

Theo Eshetu

Theo Eshetu projeziert in seiner riesigen Videoarbeit in der Neuen Neuen Galerie auf Antiken-Köpfe aus den Dahlemer Museen Bilder lebender schwarzer Menschen, dazu gibt's wummernde Beats und goldenes Licht. Theo Eshetu: "Atlas Fractured", 2017

Arin Rungjang

Golden erstrahlt die Bronze des thailändischen Künstlers Arin Rungjang, der in Bangkok ein Kriegerdenkmal kopiert hat. Arin Rungjang: "246247596248914102516... And then there were none (Democracy Monument)", 2017, Holz- und Messingskulptur, Neue Neue Galerie (Neue Hauptpost), Kassel, Documenta 14

Regina José Galindo

Die Extremperformerin Regina José Galindo steht im Zentrum einer Killer-Peepshow im Stadtmuseum, wo jeder Besucher mal den Abzug durchziehen kann, Auge in Auge mit der schwangeren Künstlerin aus Guatemala.

Zum Artikel: Documenta 14 – erster Rundgang, erste Einschätzungen: Sie meint es nur gut